LED-Displayflächen

Braunschweigs Toblerone soll ab 2014 leuchten

- Ab Ende 2014 sollen in Braunschweig350.000 Einzel-LEDs eine 150 Quadratmeter große Außenwerbe-Installation am BraWoPark erhellen. ICT hat nach der Planungsphase jetzt auch den Installationsauftrag für die LED-Displayflächen erhalten. von Thomas Kletschke

Der neue BraWoPark soll künftig auch für digitale Außenwerbung genutzt werden (Grafik: ICT AG)

Der neue BraWoPark soll künftig auch für digitale Außenwerbung genutzt werden (Grafik: ICT AG)

In Braunschweig soll ab Ende 2014 durch ein hochmodernes Stadt-Entree mit leuchtender Krone Aufmerksamkeit erzielen: Der BraWoPark, ein 75.000 m² großes Areal direkt am Braunschweiger Hauptbahnhof gelegen und in den nächsten zwei Jahren die größte Baustelle der Stadt, wird auf Initiative der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg städtebaulich aufgewertet und zu einem zentralen Business- und Einkaufszentrum umgebaut. Bereits bis zur Weihnachtszeit 2012 soll das im Volksmund als „Toblerone“ bezeichnete, ehemalige  Postgebäude – Kernstück des BraWoParks und seit Juni 2011 Verwaltungssitz der Volksbank – strahlen.

Die ICT Innovative Communication Technologies AG (Kohlberg) wird die Anlage realisieren. In den vorhandenen Dachkronenkorpus der „Toblerone“ wird die unübersehbare, dreiseitige Medienfassade integriert werden. Im Sinne modernster Mediatektur planten und entwarfen die einstigen Architekten des Gebäudes (gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg) diesen Eyecatcher. Das ICT-Team wird in den neun Gefachen der Dachkrone tageslichttaugliche und für den Außeneinsatz geeignete LED-Displayflächen verbauen, die mit ihren 350.000 Einzel-LEDs dann eine Gesamtbildfläche von 150 m² bieten. Komplexe Steuerungstechnik, die ebenfalls von ICT programmiert und installiert wird, sorgt für eine an die Umgebungsbedingungen angepasste, optimale Bilddarstellung und einen energieeffizienten Betrieb der Anlage. Somit wird die Medienfassade nicht nur ihre Betrachter mit einer faszinierenden, visuellen Welt begeistern, sondern auch den Anforderungen des zuständigen Bauordnungsamtes optimal gerecht. Für die künstlerische Gestaltung der Bildinhalte, die künftig auf der Medienfassade visualisiert werden, wurde bereits eine Kooperation mit der HBK Hochschule für Bildende Künste Braunschweig vereinbart.

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