invidis Jahreskommentare 2012

Ein phantastisches Jahr für Digital Signage und Digital-out-of-Home

- Dirk Hülsermann, bei NEC verantwortlich für die Vermarktungsplattform VUKUNET und Präsident des Branchenverbandes OVAB blickt auf ein phantastisches Jahr 2012 zurück und sieht die Pipeline für 2013 vielerorts prall gefüllt. von Jörg Sailer

Dirk Hülsermann, Präsident OVAB

Dirk Hülsermann, Präsident OVAB

Dirk Hülsermann, Präsident OVAB:

2012 war ein phantastisches Jahr für die Digital Signage und Digital-out-of-Home Branche. Zweistellige Zuwachsraten bescherten den Unternehmen volle Auftragsbücher und auch für 2013 ist die Pipeline vielerorts prall gefüllt, es vermag somit ein gutes Jahr vor uns liegen. Im abgelaufenen Jahr hat OVAB Europe einen Meilenstein im Bereich der Standardisierung erreicht. OVAB Europe ist weltweit der erste Verband, welcher Standards für die Messung von Reichweite definiert hat, welche bereits von den Hauptakteuren der Branche umgesetzt sind. Dieser Meilenstein wird der gesamten DOOH Branche helfen, die Werbeumsätze signifikant zu steigern. Denn man darf nicht vergessen, dass wir trotz zweistelliger Zuwachsraten – gemessen an den Gesamtwerbeausgaben – immer noch ein zartes Pflänzchen in der Medienlandschaft sind. Das liegt zum einen an der bis dato fehlenden Standardisierung im Bereich der Reichweitenmessung und zum anderen weil das Potential von DOOH immer noch nicht ausreichend genutzt wird. DOOH ist eines der dynamischsten und flexibelsten Werbemedien unsere Zeit, jedoch wird diese Flexibilität oftmals nicht optimal eingesetzt. DOOH wird zum größten Teil immer noch wie ein klassisches Plakat gebucht.invidis-jahreskommentare_2012_banner

Aber warum? Technologien wie Facial Recognition Systeme, AdServing- oder Trading-Platfformen – um nur einige zu nennen – lassen genau diese Flexibilität und Dynamik zu, welcher der Werbekunde für die Erreichung seiner Ziele nutzen will. Somit liegt es an den beteiligten Marktplayern, durch die Nutzung solcher Systeme, das Potential und somit die Werbeausgaben zu erhöhen. Der Einsatz solcher Systeme könnte langfristig bedeuten, dass die DOOH Branche in der Lage ist ganz neue Türen in der Medienlandschaft aufzumachen. DOOH hat so gut wie keine Gemeinsamkeiten mit einem statischen Plakat. DOOH ist, wie es der Name schon sagt, digital und zudem online, darauf sollte man sich konzentrieren. Am Ende bleibt erfreulicherweise festzustellen, dass sich einige Unternehmen genau auf diese Entwicklung vorbereiten, es kommt somit auf die Geschwindigkeit des Wandels an. DOOH hat riesiges Potential und ist für mich das attraktivste digitale Medium, nur ist es nun an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Denn wie hat schon Michail Gorbatschow gesagt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

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