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Bürgerterminals von eKiosk gehen in Betrieb

- Mit Videokonferenztechnik und Einbindung der neuen Personalausweise kommt das neue Bürgerterminal von eKisok daher. Damit hat der sächsische Anbieter eKiosk bei mehreren Kommunen den Fuß in der Behördentür: Jetzt beginnt die Auslieferung der ersten Terminals an ausgewählte Städte. von Thomas Kletschke

Chefsache - Bundesinnenminster Freidrich testet das Bürgerterminal (Foto: eKiosk)

Chefsache – Bundesinnenminster Freidrich testet das Bürgerterminal (Foto: eKiosk)

Eine Premiere hatte das System auf der CeBIT 2013. Politiker, Bürger und Fachöffentlichkeit konnten die Bürgerterminals dort testen und sich informieren. Das im Freistaat Sachsen konzipierte und entwickelte Bürgerterminal ist laut herstellerer mit seinen Funktionalitäten bundesweit bislang einzigartig. Neben ausgefeilter Videokonferenztechnik sind auch Nutzungsmöglichkeiten für den neuen Personalausweis (eID) integriert. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich 8CSU) und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) waren die ersten prominenten Tester. Sie übernahmen dabei die Rolle des sich informierenden Bürgers. Die Gegenstelle des Bürgerterminals – der Verwaltungsarbeitsplatz – wurde auf der CeBIT ebenfalls gezeigt.

Auf der anderen Seite des Schirms erkennt man Sachsens Ministerpräsidenten: Arbeitsplatz für Behördenmitarbeiter (Foto: eKiosk)

Auf der anderen Seite des Schirms erkennt man Sachsens Ministerpräsidenten: Arbeitsplatz für Behördenmitarbeiter (Foto: eKiosk)

Multichannel für Behörden

Das Bürgerterminal ist Teil des Projekts „Moderne Bürgerservices – Bürgerterminal und mobile Bürgerdienste“, in dem das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa, der Zweckverband Kommunale Informationsverarreitung Sachsen (KISA) und die Pilotkommunen im Freitstaat, gefördert vom Bundesministerium des Innern, zusammenarbeiten. Die Etablierung der Bürgerterminals fügt sich in die Multichannel-Strategie, die das Ziel verfolgt, durch die Nutzung moderner Informationstechnik unterschiedliche Kommunikationskanäle zwischen Bürgern und Verwaltung auszubauen. Dazu zählen neben dem Bürgerterminal auch die bereits im Pilotbetrieb befindlichen mobilen Bürgerkoffer ebenso wie zum Beispiel das Internetportal Amt24 und die Behördenrufnummer 115. Jetzt gehen nach und nach die ersten Geräte in ausgewählten Kommunen in Betrieb.

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