Quartalszahlen

Samsung – gesteigerte Profitabilität bei Panels

- Zum Ende des Quartals kann Samsung Rekordzahlen präsentieren: Der Gewinn stieg auf 7,15 Billionen Won – umgerechnet gut 4,9 Milliarden Euro. Besonders mit hochwertigen Displays erzielte man erneut gute Erlöse. von Thomas Kletschke

Jenseits der 60 Zoll und mit UHD ist Marge zu machen - Hospitality Display von Samsung (Foto: Samsung)

Jenseits der 60 Zoll und mit UHD ist Marge zu machen – Hospitality Display von Samsung (Foto: Samsung)

Mit Display Panels setzte Samsung im ersten Quartal 7 Billionen Won – also gut 4,8 Milliarden Euro – um. Die Gewinne im Segment Display Panels betrugen 77 Milliarden Won, was rund 53 Millionen Euro ausmacht. Damit setzte man 8% weniger um, als in den drei Monaten zuvor, die allerdings auch das Weihnachtsgeschäft umfassen. Allerdings sei die Profitabilität in diesem Geschäftsbereich im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen.

Der Branchenriese konnte sich allerdings auch nicht allgemeinen Trends in der Weltwirtschaft entziehen: Im ersten Quartal 2013 sei es generell zu einem Rückgang der Nachfrage nach Panels gekommen. Auch Samsung bemerkte einen im oberen einstelligen Prozentbereich liegenden Preisverfall bei LCD-Panels, wie der koreanische Konzern in einer Investorenmitteilung schreibt. Mit hochwertigen und höherpreisigen Produkten wie Panels für Tablets sowie OLED Panels für Smartphones habe man aber bessere Zahlen erwirtschaften können.

Die zweite Jahreshälfte solle dem Bereich Panels aber wieder bessere Zahlen bringen, so die Einschätzung des Unternehmens. Unter anderem sollen neue Produkte für mehr Umsatz sorgen. Zudem sieht man einen steigenden Bedarf der Kunden bei Displays in Größen jenseits der 60 Zoll im Bereich.

Große Displays: Ultra HD soll bald noch mehr einbringen

Das Geschäft mit TV-Displays ist bei Samsung in der CE-Division angesiedelt. Die CE-Umsätze betrugen 11,24 Billionen Won – 7,725 Milliarden Euro. Der Anteil des Bereichs Visual Displays an diesen Umsätzen lag bei 7,43 Billionen Won, was umgerechnet gut 5,1 Milliarden Euro entspricht. Insgesamt erlöste man mit Consumer Electronics 230 Milliarden Won – 158 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Quartal 2012 verbesserten sich die Umsätze mit TV-Geräten.

Besonders hochwertige Geräte, LEDs in einigen Teilmärkten und um 25% stärkere Umsätze der Premium-Reihe ES7000/8000 vermeldete das Unternehmen. In Schwellenländern möchte man in den kommenden Monaten vor allem mehr LED-Geräte absetzen – in bereits gesättigten Märkten erwartet man sich vom Geschäft mit Ultra HD neue Impulse.

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