Smartphone-Prototyp

Kanadische Erfindung – MorePhone mit Flexi-Display

- Kein nervendes Klingeln, kein störender Vibrationsalarm. Das sind nur zwei Vorteile, die sich die Forscher des Human Media Lab der kanadischen Queen’s University von ihrem neuen biegsamen Display versprechen. Auch Industriegrößen setzen auf ähnliche Innovationen. von Thomas Kletschke

Neuer Prototyp mit flexiblem Display (Foto: Queen's University/ HML)

Neuer Prototyp mit flexiblem Display (Foto: Queen’s University/ HML)

In Kingston, Ontario, haben die Forscher am Human Media Lab (HML) der dortigen Queen’s University einen neuen Smartphone-Prototypen mit einem flexiblen Display entwickelt. Ähnlich wie Entwicklungen aus der Industrie sucht man dabei nach Verwendungen für den Einsatz biegsamer Displays.

Das PaperPhone im Einsatz mit Pen (Foto: Queen's University/ HML)

Das PaperPhone im Einsatz mit Pen (Foto: Queen’s University/ HML)

Zuletzt wurde etwa Samsung nachgesagt, an ähnlichen projekten zu arbeiten. So soll ein Galaxy Note 3 mit flexiblem Display in der Pipeline zu sein. Auch Japan Display Inc. – Vorlieferant für kleine und mittelgroße Displays – hatte Ende 2012 flexible Lösungen auf einer Messe in Yokohama vorgestellt.

Am von Prof. Dr. Roel Vertegaal geleiteten HML haben die Kanadier jetzt das „MorePhone“ entwickelt. Der Prototyp könnte im Bereich Tablets und Smartphones die nächste Innovation nach dem Touchscreen sein. Durch „Biege“-Gesten wird der Nutzer auf Mitteilungen und Anrufe hingewiesen. Durch Zusammenfalten des Displays oder Knicken bestimmter Ecken könnten künftig die verschiedenen benachrichtigungsarten unterschieden werden.

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