Technologie

LED und Lizenzierung – Philips mit 300. Partner

- Seit fünf Jahren teilt der niederländische Konzern seine LED-Patente mit Partnerunternehmen. Inzwischen ist die 300. Lizenz vergeben worden – und das Lizenzierungsprogramm ist innerhalb eines Jahres schon um 50% gewachsen. von Thomas Kletschke

Philips-LED im Einsatz bei der Shopgestaltung: Tom Tailor Store in Georgsmarienhütte (Foto: Philips Lighting)

Philips-LED im Einsatz bei der Shopgestaltung: Tom Tailor Store in Georgsmarienhütte (Foto: Philips Lighting)

Philips hatte das Lizenzierungsprogramm für LED-Leuchten und Lampen im Jahr 2008 gestartet. Das Programm verschafft den Lizenznehmern Zugriff auf eine breite Palette grundlegender Technologien. Die Palette reicht von einzelnen LED-Steuerungen bis hin zu Systemlösungen. LED-Technologien des Konzerns können in Leuchten und Lampen für den Wohnraum, für die Außenbeleuchtung sowie für Veranstaltungstechnik unter der eigenen Marke verwendet werden.

Der Bedarf im Markt ist groß, wovon die Niederländer profitieren: Denn das Philips Lizenzierungsprogramm für LED-Technologie wächst innerhalb eines Jahres um 50% – 100 neue Lizenznehmer wurden gewonnen. Seit Mai 2013 haben nun 300 Unternehmen Zugriff auf ein umfassendes Portfolio an patentierten Technologien und Lösungen für LED-Systeme.

Abgewickelt wird das Patentnutzungs-Business über die 1926 gegründete Philips-Abteilung Intellectual Property & Standards (IP&S). IP&S steuert auch den Einkauf von Patentrechten und Lizenzen beziehungsweise die gemeinschaftliche Anmeldung von Patenten zusammen mit externen Forschungs- und Entwicklungspartnern. Derzeit beschäftigt IP&S rund 400 Mitarbeiter und verwaltet insgesamt mehr als 54.000 Patente, 70.000 Geschmacksmuster, 39.000 Marken- und Warenzeichen sowie 4.400 Domain-Namen.

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