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Lichtblick mit LED und Co. – Börsengang der Osram Licht AG

- Die Abspaltung der Osram Licht AG von Siemens ist jetzt amtlich: nach einer letzten Eintragung in das Handelsregister ist Osram jetzt auch offiziell eigenständig. Seit kurzem wird der nach eigenen Angaben größte reine Lichtkonzern der Welt auch an den Börsen Frankfurt und München gehandelt. von Thomas Kletschke

Vor dem Listing illuminiert Osram die Frankfurter Börse(Foto: Osram)

Vor dem Listing illuminiert Osram die Frankfurter Börse(Foto: Osram)

Als integrierter Lichtexperte bietet Osram das gesamte Spektrum vom LED-Chip über Lampe und Leuchte bis hin zu komplexen Lichtlösungen an. Die Verselbständigung erfolgt auf Grundlage des Abspaltungs- und Übernahmevertrags vom 28. November 2012, dem die Hauptversammlungen der Siemens AG vom 23. Januar 2013 und der Osram Licht AG vom 21. Januar 2013 zugestimmt hatten.

Strahlemann: Osram-Vorstand Wolfgang Dehen läutet zum Osram-Börsengang die leuchtende Zukunft  ein (Foto: Osram)

Strahlemann: Osram-Vorstand Wolfgang Dehen läutet zum Osram-Börsengang die leuchtende Zukunft ein (Foto: Osram)

Nun ist die erfolgreiche Abspaltung des Unternehmens von der Siemens AG vollzogen. Dadurch erhalten deren Aktionäre Osram-Aktien im Zuteilungsverhältnis von 10 zu 1. Insgesamt sind 80,5% der über 100 Millionen nennwertlosen Namensaktien im Streubesitz. Die Siemens AG hält 17% des Grundkapitals der OSRAM Licht AG, weitere 2,5% der Aktien wurden an den Siemens Pension Trust e.V. übertragen. Mit einer Aktionärsbasis von über 700.000 Investoren zu Handelsbeginn gehört die Osram-Aktie zu den großen Publikumsaktien.

Osram bezeichnet sich als die klare Nummer zwei im weltweiten Lichtmarkt und istdabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgestellt – von LED-Chips über Lampen, Leuchten und Licht-Management-Systemen bis hin zu Lichtlösungen und Servicegeschäft. Über 70% seines Umsatzes erzielt das Unternehmen demnach mit energieeffizienten Produkten, die in einem geprüften Umweltportfolio ausgewiesen sind. LED-basierte Produkte haben schon heute einen Anteil von über 25% am Gesamtumsatz, der im vergangenen Geschäftsjahr bei 5,4 Milliarden Euro und im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2013 bei 2,678 Milliarden Euro lag.

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