OLED-Hersteller

Aus LEDON Oled wird Tridonic Dresden – Zumtobel übernimmt

- Der österreichische Konzern geht im europäischen „OLED Valley“ rund Dresden auf Einkaufstour. Jetzt übernahm das Unternehmen aus Dornbirn alle Anteile an der LEDON OLED Lighting GmbH & Co KG. Zuvor war das Dresdner Unternehmen ein Joint Venture mit der Fraunhofer-Gesellschaft. von Thomas Kletschke

Der Neubau der Messe Basel von den Architekten Herzog & de Meuron wird von Zumtobel ins Licht gesetzt (Foto: Iwan Baan/ Zumtobel)

Der Neubau der Messe Basel von den Architekten Herzog & de Meuron wird von Zumtobel ins Licht gesetzt (Foto: Iwan Baan/ Zumtobel)

Die Zumtobel-Gruppe hatte Ledon OLED Lighting im Jahr 2009 gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft sowie einigen Fraunhofer-Mitarbeitern gegründet. Durch die Übernahme der Fraunhofer-Anteile entsteht jetzt die Tridonic Dresden GmbH & Co KG. Der Anbieter ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von hocheffizienten OLED-Lichtmodulen – und ist onun rganisatorisch in das Komponentengeschäft der Zumtobel-Gruppe unter der Marke Tridonic eingebunden.

Firmensitz bleibt weiterhin Dresden – eines der wichtigsten Zentren für OLED-Technologie in Europa. Geschäftsführer der Gesellschaft, die derzeit 11 Mitarbeiter beschäftigt, bleiben weiterhin Jörg Amelung und Patrik Danz.

Leistungsstärktes OLED-Modul für Profi-Beleuchtung

Zentrale Aufgabe des Unternehmens ist die Weiterverarbeitung von OLED-Lichtquellen zu anwendungsreifen OLED-Modulen. Zu den Kernkompetenzen zählen die elektrische Integration und die elektronische Ansteuerung der OLED-Lichtquellen sowie die Optimierung der Lichtqualität. Seit Gründung der Gesellschaft konnten bereits verschiedene OLED-Modulreihen entwickelt und weltweit vermarktet werden. Anfang des Jahres ist es dem Unternehmen nach eigenen Angaben gelungen, mit der Produktreihe LUREON REP das weltweit leistungsstärkste OLED-Modul für die professionelle Beleuchtung in den Markt zu bringen.

„OLED ist eine Zukunftstechnologie, wenn es um flächige Beleuchtungslösungen geht. Sie ergänzt hervorragend unsere Strategie bei den LED-Modulen. Dies entspricht unserem Anspruch, für unsere Kunden wegweisende Lösungen auf Basis neuester Technologien zu entwickeln“, sagt Alfred Felder, CEO Tridonic.

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