Werbeindustrie

Publicis und Omnicom wollen fusionieren

- Bisher gilt WPP mit 12,1 Milliarden Euro als weltweit größter Werbekonzern. Geht es nach den Plänen von Omnicom und Publicis, entsteht mit der Publicis Omnicom Group ein 17,7 Milliarden schwerer Werbe-Konzern. von Thomas Kletschke

Ein gemeinsames neues Logo gibt es noch nicht - in der Pressemitteilung stehen bei Namen gleichberchtigt nebeneinander (Grafik: Publicis/ Omnicom)

Ein gemeinsames neues Logo gibt es noch nicht – in der Pressemitteilung stehen bei Namen gleichberchtigt nebeneinander (Grafik: Publicis/ Omnicom)

Am 28. Juli bestätigten die in New York ansässige Omnicom Group Inc. und Publicis Groupe SA aus Paris, dass sie fusionieren wollen. Damit würden zwei Konzerne, die Werbe-, PR- sowie Mediagenturen ihr Eigen nennen zusammenwachsen. Damit würde der Konzentrationsprozess in der Werbeindustrie weiter fortgesetzt werden.

Falls die Aufsichtsbehörden zustimmen, gehören beispielsweise Unternehmen wie BBDO, Saatchi & Saatchi, DDB, Leo Burnett, TBWA, Razorfish, Publicis Worldwide, Fleishman-Hillard, DigitasLBi, Ketchum, StarcomMediaVest, OMD, BBH, Interbrand, MSLGROUP, RAPP, Publicis Healthcare Communications Group (PHCG), Proximity, Rosetta, CDM, ZenithOptimedia und Goodby, Silverstein & Partners zu der geplanten Publicis Omnicom Group.

In den Niederlanden soll die neue Holding-Gesellschaft ihren Sitz haben, die beiden Zentralen in Paris und New York sollen bestehen bleiben. Für eine Zeit von 30 Monaten sollen die aktuellen Vorstandschefs Maurice Lévy (Publicis) und John Wren (Omnicom) das Unternehmen gleichberechtigt führen. Danach soll Lévy Non Executive Chairman des neuen Werbegiganten werden, Wren als CEO das Dickschiff steuern. Im verten Quartal 2013 oder im ersten Vierteljahr 2014 soll die Fusion abgeschlossen werden.

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