Abkommen

Sharp und Osram schließen Patentlizenzaustausch-Vertrag

- Sharp und Osram haben ein weitreichendes Abkommen über die gegenseitige Lizenzierung von Patenten geschlossen. Das Abkommen betrifft Schutzrechte für LED- und Laserdioden-Technologie. von Thomas Kletschke

Unternehmenszentrale Osram Lighthouse in München (Foto: Osram)

Unternehmenszentrale Osram Lighthouse in München (Foto: Osram)

Osaka und München rücken mit der Industrie-Kooperation zusammen: Das Abkommen umfasst Patente beider Unternehmen im Bereich der opto-elektronischen Halbleiterkomponenten sowie Produkte, in denen diese enthalten sind. Es erstreckt sich von LED- und Laserdioden-Chips über -Module bis hin zu Leuchten.

Sharp begann die Massenproduktion von LEDs im Jahr 1970 und die weltweit erste Produktion von Infrarot-Laserdioden für CDs im Jahr 1982. Zu den Innovationen des Unternehmens zählen LED-Leuchtmodule der 100 W-Klasse oder eine rote Laserdiode, die als Lichtquelle für Displays verwendet werden kann.

In den vergangenen Jahren hatte Osram bereits Patentaustauschverträge mit anderen großen Optohalbleiter-Herstellern geschlossen, wie Nichia, Philips, Toyoda Gosei, Cree, Samsung und LG. Diese Abkommen sollen das Risiko verringern, unabsichtlich die gewerblichen Schutzrechte anderer Unternehmen zu benutzen. Somit sollen auch Kunden, die LED- oder Laser-Produkte von Osram einsetzen, in beträchtlichem Maße davor geschützt werden, in Patentrechtsstreitigkeiten zu diesen Produkten verwickelt zu werden.

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