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Österreich

Rückzug aus Rumänien - Epamedia verkauft Tochter

Der Außenwerber, der sich seit Ende 2012 auf den Heimatmarkt in Österreich konzentriert, hat seine rumänische Tochter an eine Gruppe rumänischer Investoren verkauft.
Plakat mit Aufruf zur Nationalratswahl 2013 am Parlamentsgebäude in Wien (Foto: Epamedia)
Plakat mit Aufruf zur Nationalratswahl 2013 am Parlamentsgebäude in Wien (Foto: Epamedia)

Seit dem Verkauf von Epamedia an die slowakische JOJ Media House im Herbst 2012 wird der Rückzug aus dem Osteuropageschäft Schritt für Schritt umgesetzt. So einigte man sich etwa Ende 2012 mit JCDecaux auf die Übernahme des Epamedia-Ungarngeschäfts durch den französischen Konzern – damals noch unter Epamedia-Geschäftsführer Wolfgang Wagner.

Jetzt hat die Geschäftsführung von Epamedia – die aus CEO Elena Královenská, Alexander Labschütz (Director Finance) sowie Brigitte Ecker (Director Sales) besteht – eine weitere ehemalige Tochterfirma verkauft. Eine Gruppe rumänischer Investoren aus dem Bereich Medien und Werbung kaufte die Rumänien-Tochter Euromedia Group S.A. zu einem nicht genannten Preis.

Euromedia Group S.A. verfügt in Rumänien über etwa 8.000 Werbeflächen. Die internationale Rechtsanwaltssozietät Wolf Theiss führte die nun abgeschlossenen Verkaufsverhandlungen.

Wie das österreichische Wirtschaftsblatt online berichtet, hatte sich Epamedia zuvor bereits aus Serbien und Polen zurückgezogen. In Tschechien, der Slowakei, Kroatien und Mazedonien ist Epamedia dem Bericht zufolge noch aktiv.

 

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