Drei Fragen an… Netscreens

Die SoC-Displays laufen ohne externe Mediaplayer. Auch wenn diese Player bereits integriert sind: zum Laufen bringt sie die Software. Samsung hat mit Author und MagicInfo eigene Programme im Portfolio. Verschiedene offizielle Softwarepartner bieten speziellere Digital Signage-Programme für das SoC-System.

Auf unsrem Blog stellen wir die Partner-Software in loser Folge in Kurz-Interviews mit Vertretern der beteiligten Firmen vor. Michael Soor ist geschäftsführender Gesellschafter von Netscreens. Wir haben uns mit ihm über die hauseigene Software unterhalten.

invidis: Ihr Unternehmen ist Partner in Samsungs SoC-Programm. Seit wann gibt es Ihre Firma – und wie kamen Sie dazu, Software für Digital Signage (DS) zu entwickeln?

Michael Soor: Die Netscreens DS GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen, welches seit 2004 – den Begriff „Digital Signage“ kannte man damals in Deutschland noch nicht – Software und Inhalte für digitale Bildschirmanzeigen im öffentlichen und halböffentlichen Raum entwickelt. Das Netscreens DS Online-Redaktionssystem wurde ursprünglich für den Apothekenmarkt entwickelt, wo es damals tatsächlich nur auf Offline-Medien basierende Systeme am Markt gab. Netscreens DS ist aber schon seit 2006 universell einsetzbar und findet heute in vielen Branchen Anwendung – vom Einzelhandel über Gastronomie bis hin zur Verwendung als Mitarbeiter-Informationssystem.

invidis: Welche Vorteile hat Ihre spezielle SoC-Software? – Und: Ist sie in verschiedenen Versionen verfügbar?

Michael Soor: Vorteil der Netscreens DS Lösung ist ihre vergleichsweise sehr einfache Bedienbarkeit ohne die Funktionsvielfalt einzuschränken – selbst ohne Schulung erstellen Laien damit professionelle Inhalte und Wiedergabelisten in kürzester Zeit – sowie das Vorhandensein von sehr vielen einfach individualisierbaren DS-optimierten Inhalten. Jedes System enthält Content-Module wie Regio-Wetter oder Top-News sowie eine Vielzahl branchenspezifischer Vorlagen und weiterer Medien.

Ein weiterer Vorteil unserer SOC-Lösung ist, dass quasi alle Vorteile von Netscreens DS auch für diese gelten, denn Redaktionssystem und Contents sind weitgehend dieselben. Lediglich bei der Animationsvielfalt dynamischer Contents gibt es bei SoC systembedingte Abstriche. Für viele Anwendungen ist dieser Punkt jedoch eher unwichtig, hier spielt SoC seine Vorteile Kostenersparnis bei Hardware und Energieverbrauch sowie geringerem Wartungsaufwand dann voll aus.

invidis: Was wird SoC für den Markt bringen?

Michael Soor: Auch wenn es PC-Player basierte Systeme sicher nicht komplett ersetzen kann, ist Samsung SoC für uns ein Impuls in die richtige Richtung. Es bietet die Möglichkeit, aufgrund weiter gesunkener Einstiegskosten auch kleinere oder finanzschwächere Unternehmen zu erreichen. netscreens DS ist mit seinen für viele Branchen maßgefertigten Lösungen, welche keine Folgekosten für Werbeagenturen oder Contentprovider benötigen, für KMU ohnehin die prädestinierte Wahl. Durch Samsung SOC wird der nötige Hardwareinvest für ein DS Projekt für diese Zielgruppen eine kleinere Hürde.

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