Displayindustrie

JDI expandiert in China und Taiwan

- Nachdem JDI vor kurzem seine Taiwan-Tochter TDI gegründet hat, wird diese 80% des taiwanesischen LCD-Produzenten STC übernehmen. Zudem gründet man im Januar 2014 die TDI-Tochter TDI China Inc., die von einem europäischen Geschäftsführer geführt wird. von Thomas Kletschke

JDI-Portfolio kleine und mittlere Displays: 7" UXGA-Display (l.) und 8,9 " großes QXGA-Modell (Foto: JDI)

JDI-Portfolio kleine und mittlere Displays: 7″ UXGA-Display (l.) und 8,9 “ großes QXGA-Modell (Foto: JDI)

Wie Japan Display Inc. (JDI) Ende Dezember 2013 mitteilte, will man über die Ende November 2013 gegründete 100-prozentige Tochter Taiwan Display Inc. (TDI) nun einen etwa 80-prozentigen Anteil am LCD-Produzenten Star World Technology Corporation (STC) aus Kaohsiung in Taiwan übernehmen. Wohl bis Juni 2014 könne diese Aquisition des Mehrheitsanteils an der 1999 gegründeten STC dauern, die über eine Kapitalerhöhung abgewickelt werden soll. Eine entsprechende Einigung mit STCs Gründer- und Haupteignerfamilie sei getroffen worden, heißt es.

Was einen möglichen eigenen Börsengang von JDI betrifft, hält man sich weiter bedeckt, ohne diesen Schritt für die Zukunft auszuschließen. Auf Expansionskurs ist man allerdings, vor allem in Taiwan und der Volksrepublik China. Über TDI will man Ende Januar 2014 auf dem chinesischen Festland die Tochter TDI China Inc.gründen, die in Shenzhen angesiedelt sein wird.

Die Geschäfte der neuen TDI China wird der in Hongkong ansässige Andreas Petrus Lambert Krebbers führen. Krebbers war zuvor Geschäftsführer bei der in Ratingen ansässigen TPO Displays Germany GmbH, bei der er Ende Oktober 2013 aus der Geschäftsführung ausgetreten ist.

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