OVAB Europe Digital Signage Business Climate Index 2013

Arbeitsmarkt, Android und Absatz

- Wie sich der DBCI in den einzelnen Ländern und Segmenten entwickelte, und was sich Spannendes bei Digital-out-of-Home getan hat, konnten Sie in den letzten beiden Tagen lesen. Im dritten Teil unserer Kurz-Serie lesen Sie, was die Branche im Jahr 2013 sonst noch bewegt hat. von Thomas Kletschke

Videowall mit Displays von Philips/ MMD (Foto: MMD)

Videowall mit Displays von Philips/ MMD (Foto: MMD)

Seit dem DBCI Januar/ Februar 2013 befragt invidis consulting die teilnehmenden Unternehmen zur Arbeitsmarktlage in der Branche. Dabei wird abgefragt, wie sich die Stellensituation im vorangegangenen Jahr aus Sicht der Branchenunternehmen entwickelt hat.

Im Jahr 2013 wurden zwischen 400 bis 500 neue Stellen im Digital Signage Markt in D-A-CH geschaffen. Insgesamt herrscht ein großer Bedarf an qualifiziertem Personal – augrund der zunehmenden Vertikalisierung benötigen Digital Signage-Anbieter zudem Fachkräfte mit Erfahrungen aus speziellen Industriezweigen.

Bei den verwandten Betriebssystemen zeigt sich, dass Linux-Systeme und Linux-Abkömmlinge dem Platzhirschen aus Redmond bisher noch nicht die marktführende Stellung abluchsen konnten. Denn ein Großteil aller Digital Signage-Installationen läuft auf Windows oder Windows Embedded. Allerdings: Kostengünstige Android-basierte Systeme drängen verstärkt auf den Markt, werden bisher noch zögerlich eingesetzt.

Anders als der Linux-Abkömmling Android wird sich Apple im B2B-Einsatz von Signage nicht etablieren, so das Urteil der Befragten: Mac als Betriebssystem ist und bleibt demnach auf absehbare Zeit ein Exot in der Digital Signage-Welt – und wird von vielen IT-Verantwortlichen abgelehnt.

Kleinere Projekte sind sehr margenträchtig und können von den meisten Playern erfolgreich durchgeführt werden. Zudem fördern die fallenden Hardware-Preise den Absatz von kleinen und Kleinst-Installationen. Auch wenn man gerne über große Umsetzungen spricht: 66% der befragten Unternehmen setzten am häufigsten kleinere Projekte mit 1 bis 49 Displays um, auch wurde das größte Wachstum in dieser Projektgröße registriert.

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