Großbritannien

Neue Concept Stores – Argos setzt auf Multichannel

- Argos – einer der führenden britischen Online- und High-Street-Händler – hat den ersten von sechs digitalen Stores eröffnet. Damit setzt der Einzelhändler auf Multichannel inklusive Digital Signage am PoS. von Thomas Kletschke

Argos - neuer Store mit Fast Track-Kassen(Foto: Argos)

Argos – neuer Store mit Fast Track-Kassen(Foto: Argos)

Die neuen Konzept-Shops sollen den Kunden vergleichbare Nutzungsbedingungen wie ein Online-Einkauf via Web oder mobile Kanäle bieten. Dazu gehört Same Day Delivery beziehungsweise Lieferung der Ware am nächsten Tag – zur Verfügung stehen dabei insgeamt 20.000 Produkte. Zudem wurde das Design der Shops modernisiert.

Digital Signage statt Plakat - Displays im Hintergrund (Foto: Argos)

Digital Signage statt Plakat – Displays im Hintergrund (Foto: Argos)

Fast Track-Kassen

Teil des Konzepts ist ein neuer Fast-Track-Sammeldienst: Kunden, die Waren online oder über mobile Geräte bestellt haben, können sie bei maximaler Wartezeit von 60 Sekunden im Geschäft abholen. Für Kunden, die lieber direkt am PoS einkaufen wollen, können dies mit iPads mit Shopping-Applikationen, Produkt-Videos und Kundenrezensionen erledigen. Auch eigene mobile Endgeräte können zum Einkauf genutzt werden – ein freies In-Store-WiFi steht zur Verfügung.

Digital Signage ersetzt Plakatmedien

Concept-Store von Argos in London - Design wurde modernisiert (Foto: Argos)

Concept-Store von Argos in London – Design wurde modernisiert (Foto: Argos)

Digitale Screens ersetzen in den neuen Concept-Stores von Argos Plakatmedien. Moderne Produkt-Displays kommen am Point of Sale ebenfalls zum Einatz.

In den London befindlichen digitalen Concept-Stores wird auch Argos‘ neues Hub & Spoke-Vertriebsmodell getestet. Die größeren „Hub“-Shops haben eine erweiterte Produktpalette von rund 20.000 Artikeln vorrätig. Kleinere Läden der Kette werden zeitnah mit benötigten Produkten von ihnen versorgt.

Argos erzielt aktuell gut 40% des Umsatzes über digitale Kanäle – etwa 16% der Erträge stammen durch Kaufprozesse, die via Tablet oder Smartphone abgeschlossen wurden.

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