Distribution

Ingram Micro wird dezentraler – Value Business in München

- Mit einer Umstrukturierung will Ingram Micro in Europa effektiver werden. Davon profitieren auch die deutsche Ingram Micro und der Standort München. von Thomas Kletschke

Ingram Micro Europäisches Value-Zentrum kommt nach München (Grafk: Ingram Micro)

Ingram Micro Europäisches Value-Zentrum kommt nach München (Grafk: Ingram Micro)

Ingram Micro Inc. wird die bisherige europäischen Organisation umbauen, wie das Unternehmen mitteilte. Ein einheitliches paneuropäisches Geschäftsmodell solle die Zusammenarbeit mit Herstellern, Kunden und anderen Geschäftspartnern deutlich verbessern.

Schrittweise Anpassung

Ingram Micro möchte damit Skaleneffekte besser ausschöpfen und lokale Expertise auf internationaler Ebene nutzen, um das nachhaltige Wachstum innerhalb Europas voranzutreiben. Die Anpassungsmaßnahmen werden im laufenden Jahr 2014 schrittweise umgesetzt.

„Mit unserem neuen Geschäftsmodell wollen wir die internen Entscheidungsprozesse beschleunigen, die unsere Geschäftsaktivitäten in den Ländern unterstützen und die uns darüber hinaus ermöglichen, unseren Partnern einen noch besseren Top-Service zu bieten“, sagt Gerhard Schulz, Senior Executive Vice President and President Ingram Micro Europe.

Deutschland: gestärkte Landesgesellschaft

Für Deutschland bedeutet die Dezentralisierung eine Stärkung der Ländergesellschaft. „Wir freuen uns, dass beispielsweise das europäische Kompetenzzentrum für das Value-Geschäft zukünftig in München angesiedelt sein wird“, bewertet Marcus Adä die Umstrukturierung. Adä ist seit August 2013 DACHH-Chef von Ingram Micro. In Deutschland hatte er im Sommer 2013 zusammen mit seinem Managementteam die Organisation neu aufgestellt.

Sparprogramm im Herbst 2013

Ingram Micro Deutschland hatte im vergangenen Sommer begonnen, die VolumeValueVerticals-Strategie weiter umzusetzen. Nach der Umorganisation gab es im Herbst 2013 in Deutschland umfangreiche  Kosteneinsparungen. Zudem hatte Ingram Micro im vergangenen Jahr bekannt gegeben, dass das Lager von Trier nach Straubing verlagert wird. „Heute können wir ein positives Resümee dieser umfassenden Maßnahmen 2013 ziehen. Der Markt nimmt unsere interne Neuaufstellung sehr gut auf“, so Adä.

Distribution bleibt wichtig

Die Führungsmannschaft arbeite weiter intensiv an der Umsetzung des im November letzten Jahres vorgestellten Wachstumsprogramms „4-I“ (Improve, Increase, Innovate, Integrate). „Mit diesem 3-Jahres-Programm wollen wir vom Wandel unserer ITK-Branche profitieren. Der Markt ist in Bewegung, das bringt Chancen, unsere Präsenz als Broadliner, aber auch als Spezialdistributor weiter profitabel auszubauen.“

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