Out-of-Home-Kampagne

Fürs Leben ruft zu Organspenden auf

- Seit Anfang dieser Woche ruft die Stiftung „Fürs Leben“ zur Organspende auf. Wie im Vorjahr sind dabei auch aufmerksamkeitsstarke Outdoor-Aktionen Teil der Media-Strategie. Ströer Deutsche Städtemedien und die Deutsche Bahn engagieren sich als Unternehmen. von Thomas Kletschke

"Fürs Leben"-Kampagne 2014: Plakat am Bahnhof Freising (Foto: TK/ invidis.de)

„Fürs Leben“-Kampagne 2014: Plakat am Bahnhof Freising (Foto: TK/ invidis.de)

So wie am Hauptbahnhof im bayerischen Freising schaut es derzeit an vielen Stellen im Bundesgebiet aus: Mit bildgewaltigen Motiven wirbt die Stiftung damit an insgesamt 1.200 Flächen bundesweit an Bahnhöfen und S-sowie U-Bahnen für ihr Anliegen, das von zahlreichen Wirtschaftsunternehmen unterstützt wird.

Neben Außenwerber Ströer und der Deutschen Bahn sind Fresenius Medical Care, das Herzzentrum Leipzig,  die Medizinische Hochschule Hannover sowie die Linde Gas Therapeutics GmbH als Förderer dabei. Auch die Kreativen von Ogilvy & Mather Germany gehören zu den Gönnern der Initiative.

Protagonisten des Vorjahres sind Testimonials

Wie schon 2013 möchte Fürs Leben auf die Situation der bundesweit 11.000 Patienten aufmerksam machen, die auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Michael Stapf (28) der seit acht Jahren auf eine Niere wartet, Jennifer Bras (27) sie wartet seit vier Jahren auf eine Lunge und ist an ein Sauerstoffgerät angeschlossen, sowie Kevin Kerrutt (22) er wartet auf ein Herz – seit drei Jahren.

Die Plakatmotive zeigen eine beklemmenden Situation: Letztlich haben alle Wartenden ihre Bahn oder das Flugzeug erreicht, nur die Patienten, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind, bleiben allein zurück. Sie warten immer noch – und im schlimmsten Fall sogar vergeblich.

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