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Warum ein Lego-Händler auf iPads statt Kassen setzt

- Jede Menge Steine: Der US-Händler Bricks & Minifigs hat sich auf aktuelle sowie rare oder historische Bausätze und Figuren von Lego spezialisiert. Am PoS setzt man auf ein System, das den enzyklopädischen Katalog und die Kundendaten smart und in Echtzeit verfügbar macht. von Thomas Kletschke

Schlagkräftige Lösung für die Lego-Spezialsiten am PoS: von einem jungen Kunden aufgebaute Ring-Szene (Foto: Bricks & Minifigs)

Schlagkräftige Lösung für die Lego-Spezialsiten am PoS: von einem jungen Kunden aufgebaute Ring-Szene (Foto: Bricks & Minifigs)

In den USA sind leistungsstarke PoS-Systeme auf iPad- oder iPhone-Basis mindestens so beliebt wie hierzulande. NCR bietet auf dem nordamerikanischen Markt mit Silver eine leistungsstarke Variante an, die auch bei großer Sortimentstiefe und sehr großen Artikel-Datenbanken nicht in die Knie gehen soll.

Im Jahr 2003 startete David Ortiz einen Lego-Onlinehandel. Im Jahr 2008 kam es offline zu einer folgenschweren Begegnung: Ortiz wollte bei einem Sammler eine größere Lego-Kollektion kaufen. Dort traf er den ehemaligen Tiffany & Co.-Manager John Masek, der sich ebenfalls für die kleinen Klötze interessierte. Masek und Ortiz taten sich zusammen – seitdem hat sich ihr Bricks & Minifigs längst zum Retail-Spezialisten entwickelt.

Wer das gesuchte Lego-Teil nicht gleich findet, der wird schnell zum Rambo (Foto: Bricks & Minifigs)

Wer das gesuchte Lego-Teil nicht gleich findet, der wird schnell zum Rambo (Foto: Bricks & Minifigs)

Mit 7 Stores in sechs Bundesstaaten, die selbst sowie im Franchise betrieben werden, ist man aktuell präsent. Um seine Schnelldreher ebenso verkaufen und verwalten zu können wie die seltenen Sammlerstücke, wegen denen viele der Kunden in das Hauptgeschäft in Canby (Oregon) kommen, setzt Bricks & Minifigs nicht auf große PoS-Stationen.

Stattdessen genügen den beiden Lego-Enthusiasten und ihren Mitarbeitern insgesamt 4 iPads, die mit NCRs Silver laufen, um in Canby in Echtzeit korrekte Bestands-, Preis- und Kundendaten zur Hand zu haben. Weiterer Vorteil: Mit den Tablets kann direkt auf der Fläche verkauft und beraten werden. Wenn Lego-Süchtige die langen Regalreihen ablaufen, etwas auswählen sowie nach speziellen Stücken, deren Lagerstandort und Verfügbarkeit nachfragen, sind die benötigten Infos zur Hand. Ihr Business sei nun einmal davon geprägt, dass es einerseits Produkte gebe, die lange im Regal liegen – während rare Stücke oftmals sofort ihre Käufer finden, sagt John Masek. Dazu benötige man Funktionalitäten, die denen in einem modernen Onlineshop  entsprächen.

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