Fahrgast-TV

Into the wild – re publica 2014 nonstop im Berliner Fenster

- #Neuland mal anders: Vor und während der ab Dienstag stattfindenden re:publica wird in Berlins U-Bahnen  via Fahrgast-TV regelmäßig über die Konferenz berichtet. Das Programm wird zudem auch auf dem Kongressgelände gezeigt. von Thomas Kletschke

Auf der re.publica 2013: Sascha Lobo vor einem Bild von Angela Merkel (Foto: re:publica)

Auf der re:publica 2013: Sascha Lobo vor einem Bild von Angela Merkel (Foto: re:publica)

In diesem Jahr bespielt die re:publica verschiedene Medienkanäle. Zum einen erscheint sehr zeitnah ein Kongress-Reader als E-Book. Und auch Deutschlands größter Fahrgast TV-Sender und Europas wichtigstes Digital-Festival kooperieren. Statements, Reden, Tweets und Bewegtbilder werden im Fahrgastfernsehen Berliner Fenster gezeigt, das live und nahezu nonstop über den Kongress berichtet, der vom 6. bis 8. Mai 2014 unter dem Motto „Into the wild“ stattfindet. Dabei wird das Berliner Fahrgastfernsehen alleine etwa 400 Spots produzieren, die auf den rund 3.800 Screens in den U-Bahnen der Hauptstadt laufen.

Vorberichterstattung nimmt großen Raum ein

Bereits im Vorfeld der re:publica wird das Berliner Fenster auf seinem gesamten Sendenetz über die Themen des Kongresses berichten. Ab dem ersten Tag der Veranstaltung, zu der mehr als 5.000 Gäste erwartet werden, wird der Fahrgast TV-Kanal dann sein komplettes Programm auf den Kon­gress ausrichte. Die griffigsten Zitate und wichtigsten Statements prominenter Speaker sowie die witzigsten Tweets über die re:publica sind dann zu sehen.

Tweets laufen 2014 auch auf Doppel-Displays der U-Bahnen - Twitterwall auf der letzten Konferenz (Foto: re:publica)

Tweets laufen 2014 auch auf Doppel-Displays der U-Bahnen – Twitterwall auf der letzten Konferenz (Foto: re:publica)

Die Redaktion des Berliner Fensters hat eigene Formate entwickelt: „Forbidden Voices“ etwa, in dem verfolgte oder inhaftierte Blogger porträtiert werden, ein „Internet Glossar“ und das Format „Tools & Tipps“, in dem etwa auf den sicheren Umgang mit dem Web hingewiesen wird. Mit diesen Programmteilen bringt das Berliner Fenster das Internet auch den Fahrgästen nahe, für die die digitale Welt eher noch Neuland ist.

„Der digitale Wandel der Alltags- und Berufswelt geht uns alle an. Mit der flächen­deckenden Berichterstattung über den weltweit beachteten Kongress leistet das Berliner Fenster ein wichtigstes Stück Aufklärungsarbeit“, sagt Andreas Orth, Ge­schäftsführer des Berliner Fensters.

Bei der Programmgestaltung wird das Berliner Fenster von Schülern der Deutschen Journalistenschule in München (DJS) unterstützt, die News und Updates liefern. Zu­sätzlich wird das Programm des Berliner Fensters auch auf dem Kongressgelände selbst zu sehen sein.

Schnellstes Buch der Welt: re:publica Konferenz-Reader

Wer nach den vielen Infos via Fahrgast-TV ein weitergehendes Interesse hat, der kann – in der U-Bahn ebenso wie zuhause – auch das schnellste Buch der Welt herunterladen, dass die re:publica gemeinsam mit der Self-Publishing Plattform epubli produzieren lässt. Der re:publica Reader (#rp14rdr) wird für jeden Konferenztag erstellt und ist in den eBook-Shops von Apple, Google, Amazon & Co. verfügbar.

Andreas Gebhard – Gründer und Geschäftsführer der re:publica – betont die Vorteile der Kooperationen „In dieser beispiellosen Kombination von verschiedenen Medienfor­maten werden Synergien genutzt und neue Zielgruppen angesprochen. Dieses crossmediale Projekt bietet allen Berliner U-BahnfahrerInnen exklusive Inhalte der re:publica; und mit unserem mobil abrufbaren eBook vertiefende Hintergrundberichte. Man kann also sagen: re:publica auf allen Kanälen.“

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