Serie Banking 2.0

Zwei neue Flagship-Filialen der Sparda-Bank Berlin

- In Cottbus hat die Sparda-Bank Berlin eine Flagship-Filiale eröffnet – die nächste in Chemnitz folgt im Sommer. Das Finanzinstitut setzt in beiden Häusern ganz auf Digital Signage und Co. von Thomas Kletschke

Multitouch tisch (vorne) in der neuen Cottbusser Filiale der Sparda-Bank Berlin (Foto: engram)

Multitouch tisch (vorne) in der neuen Cottbusser Filiale der Sparda-Bank Berlin (Foto: engram)

Mitte März hat die Bank ihre neue Flagship-Filiale in der Spree Galerie in Cottbus eröffnet. Und dabei wird es wohl nicht bleiben: via Social Media kommuniziert das Institut schon die Eröffnung einer weiteren Flagship-Filiale in Chemnitz, Termin: im Juli 2014.

Früh übt sich - junge Kundin am Multitouch-Tisch (Foto: Sparda-Bank Berlin)

Früh übt sich – junge Kundin am Multitouch-Tisch (Foto: Sparda-Bank Berlin)

Zwei Stockwerke für die Kunden

Das Konzept kann man schon in Cottbus erleben, wo die erste der neuen Filialen Mitte März eröffnet wurde. Aufinsgesamt 2 Stockwerke verteilen sich die für die Kunden gedachten Bereiche der Bank. Wartezonen vor Einzelbüros finden sich etwa im ersten Stock, aufgelockert durch hinterleuchtete Flächen.

Auch im Kleinen setzt man auf smarte Technologie: An den Türen zu Büroräumen haben die Banker digitale Beschilderung installieren lassen.

In Cottbus – und demnächst wohl auch andernorts – setzt das Finanzinstitut auf Digital Signage-Technologie, deren Steuerung durch das engram KampagnenManagementSystem (eKMS) der Bremer engram GmbH erfolgt.

Stele und Signage-Display in Cottbus (Foto: Sparda-Bank Berlin)

Stele und Signage-Display in Cottbus (Foto: Sparda-Bank Berlin)

Die Filiale ist mit diversen DS-Systemen ausgestattet, die teilweise individuell für den Standort entworfen wurden. Neben 4 großformatigen Info-Displays in der SB-Zone und dem Kommunikationsbereich sowie 2 Displays im Schaufensterbereich gibt es 2 interaktive Stelen sowie einen Multitouch-Tisch.

„Der Multitouch-Tisch verdeutlicht gut, wie Digital Signage-Systeme einen neuartigen Kundendialog ermöglichen und das Beratungsgespräch zum Kundenerlebnis wird“, sagt engram-Projektleiterin Ricarda Becker. „Berater und Kunde nehmen am Tisch Platz, der Berater ruft vielfältige Informationen, angereichert mit beispielsweise Bildern und Rechenbeispielen auf.“ Da die Steuerungssoftware auch multitouchfähig ist, können Kunde und Berater gemeinsam interagieren, wenn sie Funktionen auf dem Tisch nutzen.

Auf den interaktiven Stelen laufen Info- und Werbe-Kampagnen der Sparda-Bank zu Themen wie Geldanlage und Finanzierungen. Stelen und die anderen Endgeräte werden zentral mit der Software eKMS verwaltet und – webbasiert und von der Berliner Zentrale aus – mit Inhalten bespielt. eKMS steuert, welche Inhalte wann und wo erscheinen. Content, wie etwa Bilder, erstellt die Sparda-Bank selbst.

In Cottbus bekannt, in Chemnitz von "Bild" bewundert:  blondes Sparda-Model auf den Displays hinten (Foto: engram)

In Cottbus bekannt, in Chemnitz von „Bild“ bewundert: blondes Sparda-Model auf den Displays hinten (Foto: engram)

Markenkampagne begeistert den Boulevard

Dazu gehört auch die neue Markenkampagne, die mit „Hallo Cottbus“ am dortigen Ort wirbt – und mit „Hallo Chemnitz“ entsprechend in der neuen Filiale werben wird.

Unabhängig von Digital Signage haben Claim und Motiv in Sachsen sogar schon die Bild-Zeitung ganz wuschig gemacht: „Wer ist die Schöne von der Bank?“ fragte das Blatt. Grund für die Aufmerksamkeit der Boulevard-Reporter war das gesprayte Motiv des blonden Hallo-Testimonials, das derzeit als Graffito die Baustelle in Chemnitz ziert.

Zur Auflösung: Selbst Bild konnte den Namen des Fotomodels nicht eruieren („Name ist geheim“), das im Web und seit einiger Zeit auch auf den digitalen Screens in Cottbus sowie künftig in Chemnitz für die Sparda-Bank wirbt. Wozu auch?

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