Case Study

Das ist das größte Digital Signage-Netz der Schweiz

- Valora und die screenFOOD haben das schweizweit größte Digital Signage-Netz mit den meisten Standorten aufgebaut: rund 900 „k kiosk“-Verkaufsstellen wurden mit Displays ausgestattet. von Thomas Kletschke

Valora am Hauptbahnhof in Bern: "k kiosk" von außen (Foto: Valora Group)

Valora am Hauptbahnhof in Bern: „k kiosk“ von außen (Foto: Valora Group)

Bereits seit Jahren sind Instore TV und Digital Signage Felder, in die die Valora Group investiert. Nun kann man mit Grund Stolz darauf sein, das größte Digital Signage-Netzwerk in der Schweiz umgesetzt zu haben. Das Schweizer Handelsunternehmen hat dazu die von ihm betriebenen k kiosk-Verkaufsstellen entsprechend ausstatten lassen.

Besonderheit beim Projekt: nicht jeder "k kiosk" ist identisch aufgebaut (Foto: Valora Group)

Besonderheit beim Projekt: nicht jeder „k kiosk“ ist identisch aufgebaut (Foto: Valora Group)

Aufbau in 4 Monaten

Von Februar bis Mai 2014 wurden dazu in den rund 900 k kiosken Displays montiert und die Softwarelösung von screenFOOD im Hintergrund installiert.  Die Software ermöglicht die animierte Darstellung der Inhalte sowie deren standortspezifische Verteilung. „Wir haben mit diesem Projekt in der Schweiz einen Meilenstein im Bereich digitale Kommunikation gesetzt. Noch nie zuvor umfasste eine Digital Signage-Lösung schweizweit so viele Standorte“, sagt Pierre Farine, CEO von screenFOOD.

"k kiosk" HBF Bern: Eingangsbereich von außen (Foto: Valora Group)

„k kiosk“ HBF Bern: Eingangsbereich von außen (Foto: Valora Group)

Unterschiedliche Situation vor Ort

Die mit dem System ausgestatteten Verkaufsstellen unterscheiden sich in ihrer Bauweise und Größe und befinden sich teilweise an schwer zugänglichen Standorten. Das war – neben der Projektgröße – eine Besonderheit des in kurzer Zeit umgesetzten Projekts. „Dies war eine echte Herausforderung und erforderte eine besonders systematische Projektorganisation“, meint auch Farine rückblickend.

Die Umsetzungen können sich sehen lassen. Beispiel Bern (alle Fotos in diesem Artikel): Das Display samt Element im k kiosk im dortigen Hauptbahnhof kann auch von außen sehr gut bemerkt werden, obwohl es sich um eine Installation im Innenraum handelt – also eine klassische Passagensituation.

Projekt wurde nach Ausschreibung umgesetzt

Valora evaluierte den Partner für die Umsetzung des Projekts über eine Ausschreibung. Den Zuschlag erhielt screenFOOD und war damit als Generalunternehmer für die digitale Neugestaltung der Tabakwerbung in den Filialen verantwortlich. Mit den Displays am Point of Sale bietet Valora den Tabaklieferanten eine zeitgemäße und effiziente Plattform zur Produktbewerbung.

Kassenbereich im "k kiosk" Bern (Foto: Valora Group)

Kassenbereich im „k kiosk“ Bern (Foto: Valora Group)

Möglichkeit für Abverkaufserhöhung

Die Zigarettenhersteller können so ihre Promotionen und Werbung direkt am PoS platzieren und damit den Abverkauf fördern. Eine der wenigen effektiven Werbemöglichkeiten für die über Regulierungen in der EU und der Schweiz klagende Tabakindustrie. „Mit dem neuen Digital Signage-Netzwerk tätigen wir den nächsten Schritt in die Zukunft. Die Bildschirme bieten uns und unseren Partnern spannende neue Möglichkeiten für Werbung und Verkaufsförderung am POS“, ist Marco Hocke, Managing Director k kiosk / P&B, überzeugt.

Verwandte Beiträge

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.