Displayhersteller

Japan Display Inc. zieht es nach Motor City

- JDI sucht die Nähe zu Kunden aus dem Automotive-Markt: Jetzt hat der Displayhersteller ein US-Vertriebsbüro mit Sitz in Detroit gegründet. Auch in Europa möchte man die Vertriebsanstrengungen in diesem Segment verstärken, wie die Roadmap bis 2018 zeigt. von Thomas Kletschke

Automotive-Display von JDI in einem Pkw (Foto: JDI)

Automotive-Display von JDI in einem Pkw (Foto: JDI)

Der Anbieter von kleinen und mittelgroßen Displays hat über seine Tochter JDI America, Inc. (JDIDA) ein Vertriebsbüro in einem Vorort von Detroit eröffnet. Von dort aus bedient man den Markt in Nord- und Südamerika. JDI America wird von Präsident und CEO Atsuhiko Tokinosu (JDIDA) geführt.

Damit hat die US-Tochter nach dem Hauptsitz in San Jose und einer Filiale in Chicago die dritte Repräsentanz in den USA eröffnet. In Motor City sucht man die Nähe zur Automobilindustrie sowie zu deren Zulieferern. Besonders Displays auf IPS-Basis sollen ihre Abnehmer in der Automobilindustrie finden – etwa die in diesem Frühjahr vorgestellten Sonderformate.

Dabei hat man sich ehrgeizige Ziele gesetzt: die Automotive-Umsätze von 2013 sollen bis zum Jahr 2018 verdoppelt werden. Man hat neben Japan und den USA zunehmend auch den europäischen Markt im Visier. Zu diesem Zweck will man – ebenfalls global – den Support für die Businesskunden verbessern. Auch die in Deutschland ansässige JDI Europe GmbH soll entsprechend besser aufgestellt werden, heißt es bei JDI.

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