OVAB Europe Digital Signage Business Climate Index (DBCI)

Italien – Geschäftsklima erneut freundlicher

- Italiens Branche freut sich über das moderate Wachstum, wie der OVAB Europe Digital Signage Business Climate Index (DBCI) zeigt, den invidis consulting mit Unterstützung des europäischen Digital Signage- und Digital-out-of-Home-Verbands OVAB Europe erhebt. von Thomas Kletschke

Aktuelles Geschäftsklima (links) - und Lage in den kommenden 6 Monaten (Grafik: invidis.de)

Aktuelles Geschäftsklima (links) – und Lage in den kommenden sechs Monaten (Grafik: invidis.de)

Das Ende des ersten Halbjahres 2014 nähert sich – wie sahen in Italien die ersten sechs Monate für die Branche aus? Schon der für März/April erhobene DBCI zeigte, dass sich die Geschäftslage dort verbessern konnte. Gleichwohl hat es auch in den darauf folgenden beiden Monaten keine Luftsprünge gegeben – die auch keiner erwarten konnte.

Der Digital Signage-Geschäftsklimaindex (DBCI) für Italien hat sich seit der letzten Umfrage erneut erhöht – wenn auch die Steigerung diesmal moderater ausfällt. Der Index stieg um 3,80 Punkte von 16,64 Punkten auf jetzt 20,45 Punkte an – also nach wie vor im Wertebereich „leicht positiv“.

Hälfte der Unternehmen sieht stabiles Geschäft für 2. Jahreshälfte

Deutlich mehr Befragte beurteilen die aktuelle Geschäftslage mit „gut“ oder „befriedigend“: 86,3% der Teilnehmer. Im März waren es noch 71,4%. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate sind stabil, da fast 50% der befragten Unternehmen ihre zukünftigen Aussichten „unverändert“ sehen.

Nach wie vor sind allerdings immer noch die Nachwirkungen der vor etwa 24 Monaten offenbar gewordenen Krise der Digital Signage-Branche im Land zu berücksichtigen, die wiederum im Wesentlichen auf allgemeine volkswirtschaftliche Faktoren zurückzuführen sind. In einem Wort: Großaufträge sind rar – kleine und mittlere Auftraggeber geben der Branche die Wachstumsimpulse.

Eine gewisse Marktbereinigung scheint nun ihrem Abschluss entgegen zu sehen. Die Unternehmen, die noch im Geschäft sind, profitieren jetzt von den Marktaustritten ihrer Wettbewerber.

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