Distribution

TD Maverick setzt auf Reichweite und Spezialisierung

- Mit Eigenmarken, einer europaweit einheitlichen Logistik sowie Engagement in Spezialdistribution und bei Broadline kann TD Maverick punkten. Welche Lösungen man parat hat und welche margenträchtige Lösung mancher Handelspartner vergisst, verrät TD Maverick-Deutschlandchef Reinhold Egenter im invidis-Interview. von Thomas Kletschke

Tech Data Zentrale in München (Foto: Tech Data)

Tech Data Zentrale in München (Foto: Tech Data)

Mit seinem dualen Distributionsmodell will Tech Data dem Markt ein sowohl spezialisiertes wie breites Portfolio bieten. Insgesamt fünf Tech Data-Spezialvertriebe gibt es aktuell. Unter den TD-Spezialisten hat sich TD Maverick den Bereichen Digital Signage sowie Audio/Video verschrieben. Dass es bei dem Spezialdistributor längst nicht nur um Display, Mediaplayer und Co. geht, zeigt das Gespräch mit TD Maverick-Deutschlandchef Reinhold Egenter.

Will Händler stark miteinbeziehen: Reinhold Egenter TD Maverick-Deutschlandchef (Foto: TD Maverick)

Will Händler stark miteinbeziehen: Reinhold Egenter TD Maverick-Deutschlandchef (Foto: TD Maverick)

“Wir kombinieren Reichweite und Spezialisierung”, sagt Egenter. Zu beiden Themen gehört bei TD Maverick auch der enge Kontakt mit den Fachhändlern. “Die Händler wollen wir rekrutieren, informieren, ausbilden”, fasst er das Programm zusammen, für das beim Distributor aktuell elf Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Displays: Qual der Wahl

Das Portfolio umfasst alle großen und kleineren Marken. Bei den Displays sind alle großen sowie kleinere Anbieter vertreten – von Full HD bis 4K reichen die technischen Spezifikationen. “Das Geschäft mit Large Format Displays ist eine wichtige Säule für TD Maverick”, sagt Egenter. Neben den großen Drei – Samsung, NEC und LG – gehören auch Touchlösungen von iiyama oder seit kurzem auch von BenQ zum Portfolio. Mit Sony ist ein weiterer Anbieter im Portfolio, der derzeit vor allem bei 4K-Displays neue Modelle auf den Markt bringt.

Auch die speziell für den Einsatz in Video Walls konzipierten Screens werden in den letzten Monaten stärker nachgefragt, hat Reinhold Egenter festgestellt. “Zudem sind Lösungen für Meetingräume und den Braodcastbereich gefragt”, so Egenter gegenüber invidis.

Dass die Digital Signage-Branche neben der Display-Hardware sowie der in großer Zahl verfügbaren professionellen Mediaplayer großer Hersteller auch weitere Lösungen nachfragt, hat man beim Distributor ebenfalls festgestellt. Mit dem Vision-Mediaplayer bietet TD Maverick komplett konfigurierte Mediaplayer auf Basis des intel NUC an. Neben den auf Lager verfügbaren vorkonfigurierten Varianten sind auch kundenspezifische Built-to-order-Konfigurationen möglich.

Logistik: 24-Stunden-Service

Auch logistisch will man verlässliche Lösungen anbieten: Das Gros der Produkte liegt im TD-Lager in Bor – damit kann Maverick seinen Kunden eine 24-Stunden-Lieferzeit garantieren, was im Projektgeschäft von Vorteil ist.

Da Digital Signage immer auch ein Connectivity-Thema ist, hat man diesbezüglich jede Menge Lösungen parat. Interessante Spezialumsetzungen wie eine TC2 Matrix HDMI-over-IP-Lösung oder HDbase T-Produkte von Vision zeigen, wie weit man sich mit den Bedürfnissen der Branche befasst. Denn so können Audio- und Video-Signale über eine vorhandene Netzwerkinfrastruktur verteilt werden.

Bei Halterungen sind neben Vision-Produkten ebenfalls diverse Lösungen im Programm. “Mancher Händler ist sich dessen gar nicht so bewusst – aber mit Halterungen lässt sich einiges verdienen”, begründet Egenter das Engagement für diese Produktgruppe.

Projektoren-Sortiment

Neben dem Display-Business hat Maverick eine ebenfalls sehr großes und tiefes Sortiment von Projektionslösungen aufgebaut, das die Kunden abrufen können. Epson, – hierzulande immer noch Marktführer bei Projektoren – Optoma, BenQ, InFocus, Sony oder Acer gehören zu den Herstellern, deren Lösungen auf Lager sind.

Generell möchte TD Maverick den Marktbeteiligten neben den Produkten auch weiterhin durch Schulungen und Workshops Zusatzangebote machen. Für weniger erfahrene Handelspartner, die sich (noch) nicht an komplexe Systeme herantrauen, hat man zudem auch Starter-Kits im Angebot, bei denen neben den Displays auch passende Player sowie Software-Lizenzen vorausgewählt wurden.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.