Airportwerbung

JCDecaux startet im Oman – 500 Screens am Golf

- Mit 103-Zöllern hat JCDecaux seine neuen Flughafen-Netzwerke in Muscat und Salah ausgestattet. Der Oman will die beiden Airports außerdem modernisieren – und plant den Bau von drei weiteren Flughäfen. von Thomas Kletschke

10 Jahres-Kontrakt: JCDecaux-Screen an einem Airport im Oman (Foto: JCDecaux)

10 Jahres-Kontrakt: JCDecaux-Screen an einem Airport im Oman (Foto: JCDecaux)

Das Sultanat Oman holt seit 12 Monaten stark auf: Die Durchdringung des Landes am Golf mit Digital Signage-Installationen bis hin zu Video Walls in den Shopping Malls oder der Launch des landesweiten Healthcare-Netzwerks Hayah durch den lokalen Dienstleister Anzyma standen 2013 auf der Agenda. Zeit für das meist im Windschatten der Emirate segelnde Land, auch an den beiden Airports auf digitale Screens zu setzen.

Im Februar 2014 schüttelten dann Jean Charles Decaux und Dr. Juma bin Ali Al Juma die Hände: Grund war der Abschluss eines 10-Jahresvertrags zwischen dem weltgrößten Außenwerbekonzern JCDecaux und der von Chairman Al Juma vertretenen Flughafengesellschaft Oman Airports Management Company (OAMC). Vor kurzem gingen an den beiden Flughäfen Muscat International und Salalah die Screens ans Netz, auf denen Werbungtreibende aus und für die Region werben. Der Muscat International Airport gilt als einer der zehn meistfrequentierten Flughäfen im Nahen Osten.

Vertragsabschluss: OAMC-Chairman Dr. Juma bin Ali Al Juma und Jean Charles Decaux, Chairman JCDecaux (Foto: OAMC)

Vertragsabschluss: OAMC-Chairman Dr. Juma bin Ali Al Juma und Jean Charles Decaux, Chairman JCDecaux (Foto: OAMC)

Modernisierung in weiten Teilen der Airports

Ausgespielt wird der Content auf einer nicht näher bezeichneten Anzahl von 103″ großen Screens. In Folge der aktuell vor allem für Salah geplanten Modernisierungsmaßnahmen wird es neben dem Airportwerbe-Netzwerk zu weiteren Installationen von Professional Displays kommen. So sollen in Salah beispielsweise die Check-In-Bereiche erneuert werden. Zu dieser Baumaßnahme gehören Self Service-Kiosksysteme, die angeschafft werden.

Auch in Muscat soll der internationale Flughafen erweitert werden. Dort könnte vor allem die aktuell neu geplante Departure-Lounge mit entsprechenden Screens oder Video Walls ausgestattet werden, wie Dokumente der Flughafenverwaltung nahelegen. Zudem hat das derzeit gut 3,2 Millionen Einwohner zählende Land noch weitergehende Pläne, in die möglicherweise auch JCDecaux miteinbezogen werden könnte: In Ad Duqm, Sohar und Ras Al Hadd sollen drei weitere Airports entstehen. In der Region Middle East verfügt JCDecaux aktuell nach eigenen Angaben über insgesamt 500 Screens, die in den jeweiligen Airport-Netzwerken verbaut wurden.

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