Projection Mapping

Genius Loci 2014 in Weimar – Barco inszeniert mit

- Freunde von Projection Mapping und Kunst im öffentlichen Raum schauen nach Weimar. Am heutigen Freitag startet dort das 3. Genius Loci-Festival – Sponsor Barco rüstet die Künstler mit Projektionstechnik aus. von Thomas Kletschke

Genius Loci 2013: Installation am Wittumspalais (Foto: Genius Loci Festival)

Genius Loci 2013: Installation am Wittumspalais (Foto: Genius Loci Festival)

Das Festival findet vom 15. bis 17. August 2014 statt. Seit 2012 wird Weimar in jedem Sommer zum Treffpunkt für Künstler der digitalen Avantgarde, Kulturbegeisterte und Wissenschaftler. Genius Loci Weimar ist ein Festival für ortspezifisch entwickelte audio-visuelle Kunst und interaktive Fassadenprojektionen, das international mit zu den führenden Events in diesem Bereich zählt.

Genius Loci Weimar lässt dabei Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen: Das Konzept des Festival ist es, den Geist des Ortes aufzugreifen. Das bedeutet, Architektur, Geschichte und weitere sichtbare und unsichtbare Bedeutungsebenen von Bauwerken und städtischen Situationen neu zu interpretieren und mit der Technik des Videomapping sichtbar zu machen.

Genius Loci 2013: Projection Mapping auf der Fassade der  Bauhaus-Universität (Foto: Genius Loci Festival)

Genius Loci 2013: Projection Mapping auf der Fassade der Bauhaus-Universität (Foto: Genius Loci Festival)

Vorauswahl: Drei Kunstkonzepte wurden gekürt

Wie in jedem Jahr wurden auch für 2014 die Arbeiten, die jetzt gezeigt werden, aus verschiedenen Einreichungen in einem Wettbewerb gekürt – als Preisgeld gab es jeweils 15.000 Euro. Preisträger sind die Teams mammasONica aus Italien mit „Limen“ (Anna Amalia Bibliothek), Rüstungsschmie.de aus Dresden mit „Klang3“ (Deutsches Nationaltheater Weimar) und Xenorama aus Bremen mit „Moya Façade“ (Herder und Ohm Krüger). Die drei Künstlerteams können sich bei ihren Umsetzungen auf technische Unterstützung durch den Sponsor Barco verlassen, der HDF- und HDX-Projektoren zur Verfügung stellt.

Am Nationaltheater wird das dreiköpfige Rüstungsschmie.de-Team eine Ton- und Bewegtbild-Installation zeigen, wie Kristian Andresen gegenüber invidis.de verrät. Zunächst hatten die Dresdner Originalsounds aus Gebäuden genommen – etwa die Schläge auf ein Geländer oder der klirrende Sound eines Kristalllüsters. Diese Klänge werden abgespielt und sollen als Instrumente sichtbar auf einzelnen Fassenelementen und in der Tiefe des Gebäudes visualisiert werden, wozu man auf Projection Mapping zurückgreife, so Andresen weiter.

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