Kreation

High Five – KLM lässt Passanten sich gegenseitig abklatschen

- Mit einer Digital-out-of-Home-Aktion zwischen Amsterdam und New York hat die Airline eine Touch-Stele unter härtesten Bedingungen testen lassen: Auf Kommando mussten Passanten in den beiden Städten sich via Screen High Five geben, um ein KLM-Flugticket zu ergattern. von Thomas Kletschke

LiveHighFive-Stele in New York (Screenshot: invidis.de)

LiveHighFive-Stele in New York (Screenshot: invidis.de)

Die Aktion LiveHighFive fand im Rahmen von KLMs World Deal Week statt. Die Grundidee kommt einem bekannt vor: Menschen zwischen zwei Kontinenten – oder zumindest sehr weit voneinander entfernten Orten – sollen sich via Digital-out-of-Home-Screens, die an belebten Plätzen installiert wurden, begegnen. So hatte etwa vor einiger Zeit die französische SNCF in einem fantasievollen Projekt die Türen zwischen europäischen Städten geöffnet, um für ihre Fernreisen zu werben.

Geschafft: 2 Teilnehmerinnen beim LiveHighFive  (Screenshot: invidis.de)

Geschafft: Zwei Teilnehmerinnen beim LiveHighFive (Screenshot: invidis.de)

Jetzt forderte die zur Air France-KLM-Gruppe gehörende niederländische Fluggesellschaft KLM Passanten in Amsterdam und New York dazu auf, sich über eine installierte Stele vor Ort mit einem Menschen auf der anderen Seite des Atlantiks zum synchronen High Five zu treffen. Wer es richtig machte, und nach dem Countdown mit seinem Partner zeitgleich die Handflächen via Screen berührte, konnte ein Flugticket gewinnen.

Im Hintergrund rechts: ein Teil der externen Sende- und Empfangstechnik (Screenshot: invidis.de)

Im Hintergrund rechts: ein Teil der externen Sende- und Empfangstechnik (Screenshot: invidis.de)

Das Händereichen auf die sportliche – und dadurch natürlich auch spannende – Art funktionierte wie bei der SNCF-Aktion über eine entsprechende Live-Verbindung zwischen den beiden Touch-Stelen in New York und Amsterdam. Verantwortlich zeichnen die zu DDB gehörende Kreativagentur Eigen Fabrikaat und die Digital- und VFX-Spezialisten von Minivegas, beide Amsterdam.

Wie im eingebetteten Video und auf einem unserer Screenshots zu sehen, musste die installierte Stele richtig was aushalten. Outdoor-Signage-Experten kennen das Thema Vandalensicherheit ja zur Genüge. In diesem Falle könnte man auch von Abklatsch-Tauglichkeit sprechen – wofür es (noch?) keine eigene IP-Schutzlasse gibt.

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