Lebensmitteleinzelhandel

Aus für „Made by Rewe“ – aber neue Gastronomiepläne

- Nach gut einem Jahr hat Rewe das Experiment mit seinen beiden „Made by Rewe“-Gastronomiebetrieben in Köln beendet. Dennoch soll es im Bereich Gastronomie weitergehen. von Thomas Kletschke

Theke im Made by Rewe am Waidmarkt in Köln (Foto: Rewe-Gruppe)

Theke im Made by Rewe am Waidmarkt in Köln (Foto: Rewe-Gruppe)

Ende August hat Rewe die beiden „Made by Rewe“ geschlossen, die die Einzelhandelskette in Köln am Waidmarkt und im Höninger Weg eröffnet hatte, um eine Ausweitung des Business um gastronomische Services zu testen. Damit hat man den Test mit diesem Gastronomiekonzept abgeschlossen, nicht jedoch mit dem Thema Gastronomie an sich. „Wir haben in diesem Jahr viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewonnen und werden die Ergebnisse des Testes „Made by REWE“ für ein neues gastronomisches Konzept verwenden“, so ein Unternehmenssprecher gegenüber invidis.de. Details gibt Rewe derzeit keine preis.

Nach 1 Jahr Test geschlossen: Made by Rewe am Waidmarkt (Foto: Rewe-Gruppe)

Nach einem Jahr Test geschlossen: Made by Rewe am Waidmarkt (Foto: Rewe-Gruppe)

Derzeit optimiert Rewe zudem die Aufstellung des Unternehmens in Italien: Dort möchte man auf Sicht das Vollsortimentgeschäft ganz abgeben und lediglich noch mit seiner Discount-Tochter Penny vertreten sein. Insgesamt 311 Penny-Märkte gibt es in Italien. Bisher gab es in Italien noch 136 Billa-Märkte, von denen man Ende Juni 53 an die französische Carrefour abgegeben hat. Für die restlichen 83 Billa ist man in Verhandlungen mit Investoren.

Zu Anfang September ist die REWE Group zudem dem EU-Verband Independent Retail Europe beigetreten. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Interessen seiner Mitglieder gegenüber Regulierern Gehör zu verschaffen und das „Geschäftsmodell Verbundgruppen“ zu profilieren und zu stärken. Mit dem Beitritt möchte Rewe ein Kernziel des Unternehmens stärken, die eigenen genossenschaftlichen Wurzeln weiter zu entwickeln, mit modernem Unternehmertum zu kombinieren und die eigenen rund 1.500 selbständigen Kaufleute stärken und fördern. Deren Anliegen soll der Verband in Brüssel nun besser vertreten helfen.

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