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Roll Out des Virtuellen Concierge bei InterCity-Hotels

- In Deutschland und Österreich haben die InterCity-Hotels bisher fünf „Virtuelle Concierges“ installieren lassen. Das interaktive System ist mit 46″-Displays ausgestattet, beim Piloten in einer 82 Zoll-Variante. Ab 2015 wird der deutschlandweite Roll Out bei der zu Steigenberger gehörenden Hotelmarke fortgeführt. von Thomas Kletschke

Virtueller Concierge in einer in der Hotellobby (Foto: m.i.b)

Virtueller Concierge in einer in der Hotellobby (Foto: m.i.b)

Die m.i.b GmbH hat die interaktive Wand konzipiert, die sich auch außerhalb der Hotelbranche einsetzen lässt, etwa als Informationssystem und Wegweiser in Shopping Malls, großen Geschäftshäusern oder als Stadtführer für kommunale Kunden. Der große Kunde InterCity-Hotel hat das System nun schon an einigen Standorten verbauen lassen – der Roll Out in Deutschland wird 2015 fortgeführt.

Mitte 2013 beauftragte die Steigenberger Hotels AG m.i.b, eine Medienwand zu entwickeln. Ziel: Sie soll Mitarbeitern der Rezeption in den InterCity-Hotels die Beratungsarbeit im Bereich der Freizeitgestaltung um das Hotel und in der entsprechenden Stadt erleichtern. Die Anforderung war weit gesteckt: Individuelle Information für den Gast und interaktives Erlebnis.

Virtueller Concierge: Bleibendes für den Gast erwünscht (Foto: m.i.b)

Virtueller Concierge: Bleibendes für den Gast erwünscht (Foto: m.i.b)

Die Solinger Spezialisten für Touchscreens, IT und Softwareentwicklern haben den Virtuellen Concierge entwickelt, der im Oktober 2013 in einer Pilotinstallation im InterCity-Hotel Berlin Hauptbahnhof Premiere feierte. Dort wurde ein 82“ Multitouch verbaut. Bildsignal und Touchfunktion werden über CAT7 in einen 50m entfernten IT-Raum übertragen, wo ein starker PC in die 19“-Schränke verbaut ist. Das Display wiegt 105kg und wurde von vier Monteuren in eine speziell entwickelte Medienwand integriert. Alle Zuleitungen sind unsichtbar und der Virtuelle Concierge ist für jeden Gast und Besucher im 24/7-Einsatz. Standort im Hotel ist die Hotellobby.

Eines war dem Kunden besonders wichtig: Obwohl es sich um eine virtuelle Lösung handelt, soll der Gast etwas „bleibendes“ aus dem InterCityHotel mitnehmen. Dem Wunsch wurde mit einer „App to go“ entsprochen. In einer Bildschirmecke wird ein QR-Code angezeigt, den die Gäste mit ihren Tablets oder Smartphones scannen können.

Menü des Virtuellen Concierge (Foto: m.i.b)

Menü des Virtuellen Concierge (Foto: m.i.b)

Die hinterlegte Seite bietet den kompletten „Virtuellen Concierge“ für das entsprechende Haus als Mini-Webpage. So kann der Gast alle Informationen und Tipps mitnehmen und jederzeit bei seinem Besuch in der Stadt, oder Oper wieder aufrufen.

Bisher wurden die Standorte Ingolstadt, Kiel und Wien mit 46“-Multitouch-Displays ausgestattet; bis Ende 2014 kommen noch Hamburg-Dammtor und Enschede hinzu. In 2015 werden sequentiell alle InterCity-Hotels in Deutschland mit dem „Virtuellen Concierge“ ausgestattet. Die Montagen werden immer in Zusammenhang mit Neubauten, oder Renovierungen des jeweiligen Hotels vorgenommen.

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