ShineOut Displays

Notdienstinfos braucht man auch auf der Sonnenseite

- Display-Werbung im Schaufenster ist für manche Apotheken noch ein Randthema. Dennoch setzen immer mehr Weißkittel verstärkt auf die Screens hinter Glas – auch um über Notdienste zu informieren. Mit High Brightness-Displays können sie diesen wichtigen Service auch an stark sonnenbeschienenen Standorten umsetzen. von Thomas Kletschke

Internationale Hauptbahnhof Apotheke: ShineOut-Display im Schaufenster (Foto: invidis.de)

Internationale Hauptbahnhof Apotheke: ShineOut-Display im Schaufenster (Foto: invidis.de)

Für die Information von Kunden und Patient schreibt der Gesetzgeber klar vor, welche Informationen gut sichtbar verfügbar sein sollen. Schließlich helfen Apotheken-Notdienste dabei, Leiden zu mindern oder sogar Leben zu retten. Klassische Stecktafel-Systeme oder Aushänge auf Papier sind von gestern – findet zumindest ein immer größerer Teil der Apothekerinnen und Apotheker. Verstärkt fragen sie ihre Dienstleister nach Systemen auf Basis von Bewegtbild-Displays, stellt Marcel Becker, Geschäftsführer von Apovid aus München, fest.

Werbliche Inhalte im Schaufenster von Apotheken seien momentan zwar auch gefragt, so Becker im invidis-Interview. „Allerdings melden sich immer öfter Apotheken bei uns, die die Notdienst-Infos über ein Digital Signage-System im Schaufenster laufen lassen wollen“, so Becker. Das wird über die Apovid-Datenbank gefüttert. Einige Apotheken ergänzen die gesetzlichen Pflichtangaben um Kartenelemente, die die Lage der Notdienst-Apotheken anzeigen.

Alle relevanten Informationen zum Notdienst stehen langfristig vorbreitet zur Verfügung. Gegen Ende eines Kalenderjahres stehen die Pläne für das kommende Jahr. Kurfristige Änderungen und Ergänzungen werden später vorgenommen. In Bayern stehen sie Dienstleistern nicht mehr automatisiert zur Verfügung. Früher war eine entsprechende Schnittstelle der Landesapothekerkammer verfügbar; nun bietet sie das den Externen nicht mehr an, berichtet Marcel Becker.

Helle Oktobersonne in der Mittagszeit: Passanten werden dennoch auf die bewegtbildinhalte aufmerksam (Foto: invidis.de)

Helle Oktobersonne in der Mittagszeit: Passanten werden dennoch auf die bewegtbildinhalte aufmerksam (Foto: invidis.de)

Für Apothekenfenster, die unter direkter oder indirekter Sonneneinstrahlung stehen, setzt Apovid auf High Brightness-Displays. „Die Spiegelungen durch das einfallende Licht und höhere Temperaturen müssen bei solchen Installationen im Vorhinein beachtet werden“, sagt Marcel Becker. Standorte, die auf der Sonnenseite liegen, gibt es einige: Etwa die Internationale Hauptbahnhof Apotheke am Münchner Hauptbahnhof, direkt am Bahnhofsplatz 2 gelegen.

Hier wurden zwei 42-Zöller installiert, beides ShineOut-Displays von LG. Denn besonders die Schaufensterfront, die in Richtung Bayerstraße zeigt, liegt unter Lichteinstrahlungs-Dauerbeschuss. Kein Wunder: mit Himmelsrichtung Süden kassiert man dort die Sonnen-Breitseite. Mit den transreflektiven Displays wurde dort eine sehr gute Lösung gefunden, die bei der Fernwirkung sowie aus der Nähe überzeugt.

Tagsüber wird im Schaufenster werblicher Inhalt ausgespielt. Insofern ist die Internationale Hauptbahnhof Apotheke schon Vorreiter in der Branche. Denn mancherorts beschränken sich die Apotheken noch auf reine Indoor-Signage-Lösungen. Dabei zeigt ein Vor-Ort-Besuch an der sonnendurchfluteten Straßenfront: Die gezeigten Bewegtbildinhalte werden von Passanten gut wahrgenommen – auch in der Mittagssonne eines hellen Oktobertags. Zudem informiert die Apotheke ihre Kunden dort auch, falls sie außerhalb der Öffnungszeiten auf die Dienste einer Apotheke angewiesen sind.

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