Technologie

Flüssigkristallfenster ermöglichen smarte Fassaden

- Während sich LED – und mit Abstand OLED – in immer mehr Anwendungen wie Lighting ihre Marktanteile sichern, könnten künftig auch die in LCDs genutzten Flüssigkristalle in einem Nutzungsszenario für Fassaden eingesetzt werden: als Flüssigkristallfenster. von Thomas Kletschke

LCW und herkömmliche Fassade: An Flüssigkristallfenstern wird geforscht (Foto: Merck)

LCW und herkömmliche Fassade: An Flüssigkristallfenstern wird geforscht (Foto: Merck)

Wie man die bisher zumeist aus Anwendungen wie Displays bekannten LCDs künftig nutzen könnte, zeigt ein Artikel der Frankurter Allgemeinen Zeitung. Thema: Flüssigkristallfenster, die ihre Eigenschaften wie Helligkeitswerte innerhalb kürzester Zeit ändern könnten. Statt LCD geht es um LCW – das Kürzel steht für Liquid Crystal Window. Diese könnten für intelligente und smarte Fassaden genutzt werden – und das in Nutzungsszenarien von gestalterischen Aspekten bis hin zur Energie-Effizienz reichen.

Ähnlich, wie man es bisher auch aus der OLED-Forschung kennt – etwa bei der Fraunhofer-Gesellschaft – könnte man in einer solchen Anwendung von Flüssigkristallen die Farbwerte von Fensterfrontem verändern, die Fläche anders oder größer formen als bisher – sogar eine Integration von Solarzellen soll möglich sein. Damit hätte man eine auch energie- und kostenschonenede Version Fenster 2.0.

In dieser Richtung forscht dem Artikel zufolge derzeit besonders Merck aus Darmstadt an LCWs. Anfang Juli 2014 hat der Konzern das Forschungsunternehmen Peer+ übernommen, an dem schon bisher eine Mehrheitsbeteiligung bestanden hatte.

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