invidis Digital Signage Explorer

Spannende Digital Signage-Installationen in Frankfurt a. M.

- Zwei Beispiele aus dem Bereich Telekommunikation sowie eine Retail Banking-Umsetzung zeigen, dass die Frankfurter City – neben gut umgesetzten Digital Signage-Projekten bei Modehändlern oder Sportfachgeschäften – auch in diesen Bereichen gute bis sehr gute Installationen vorweisen kann. Mancherorts ist auch der Content erste Sahne, wie ein Blick in den invidis digital signage explorer zeigt. von Thomas Kletschke

invidis digital signage explorer: Frankfurt am Main (Foto: invidis)

invidis digital signage explorer: Frankfurt am Main (Foto: invidis)

Wie in München zeigt sich auch in Frankfurt am Main, wie sich der stationäre Einzelhandel und die Innenstädte verändern. So ist laut IHK Frankfurt der Verkaufsflächenzuwachs an einigen Stellen der Stadt sichtbar. Im Herzen der Stadt, direkt an der Haupteinkaufsstraße Zeil, findet sich beipielsweise das Einkaufszentrum My Zeil mit rund 42.000 m² Verkaufsfläche. In Messenähe kam vor einiger Zeit die Shopping Mall Skyline Plaza hinzu.

Auch in Frankfurts City hat die Filialisierung insbesondere in den 1a-Lagen der Innenstadt zugenommen. Einige alteingesessene, inhabergeführte Fachgeschäfte sind vom Markt verschwunden. Unter den Filialisten finden sich zunehmend Flagship- und Mono-Label- sowie Concept-Stores von Herstellern, die mit diesen Formaten unmittelbar den Konsumenten – ohne den klassischen Einzelhandel –  bedienen, hat etwa die IHK beobachtet.

Im invidis digital signage explorer Frankfurt sind kürzlich viele Digital Signage-Installationen erfasst worden. Interaktive beziehungsweise gute Touch-Displays sind dabei auf dem Vormarsch. Soundkonzepte spielen am PoS bisher eine kleine Rolle.

Ein großer Digital Signage-Schwerpunkt in der Innenstadt ist die Zeil Galerie. Dort findet sich auch der Telekom Flagship Store, in dem auf zwei Stockwerken zahlreiche Samsung Displays unterschiedlicher Größe (32‘‘/42‘‘) in Landscape- und Portrait-Format verbaut wurden. Dabei handelt es sich um die sogenannten M-Wall, die in allen Telekom Shops verbaut wurden, in denen es Digital Signage gibt.

Ihre Anordnung variiert, aber die Walls haben ein charakteristisches Aussehen: Ein quer verbauter Bildschirm ist jeweils über einem oder zwei hochkant verbauten Display(s) angebracht. Die Displays sind in die Wände des Shops eingebaut und zeigen Produkt-Werbung von Telekom. In der oberen Etage dieses Shops findet sich zudem ein NEC 55″ Large Format Display. Kunden können Service-Informationen auch an einem Tisch mit integriertem Touch-Tablet abrufen.

Außerhalb der Mall, aber in Sichtweite gegenüber des Magenta-Shops, hat sich die rote Telco-Konkurrenz für eine neue und sehr aufmerksamkeitsstarke Installation entschieden, die man aus der Passagesituation heraus gar nicht übersehen kann. Denn der Vodafone Flagship auf der Frankfurter Zeil setzt auf eine 3 Video Walls-Orientierung, jeweils in 3 x 4-Anordnung. Verbaut wurden 47“ / 55“ (geschätzt) große 16:9-Displays mit dünnen Bezels, die von Samsung stammen.

Das Besondere: Die Videowände reichen mit jeweils nur drei Portrait Display-Einheiten vom Boden bis zur Decke. Neben der Haupt-Video Wall aus 3 x 4 hochkant verbauten 47 Zoll-Displays, ist eine weitere Wall aus 3 x 3 ebenso im Portrait-Format angebrachten Bildschirmen an der Rückwand am Ladenende installiert. Die hintere Wall liegt in der direkten Sichtachse und ist so auch sehr gut von der Fußgängerzone aus sichtbar. Eine weitere 1 x 3 Portrait-Wall ist zwischen den beiden großen Walls an einer tragenden Säule im Store installiert. Somit ergibt sich in der Breite ein Gesamtbild von acht Spalten á drei Displays und vom Eingang aus erzielt die Installation eine große Wirkung mit „nur“ 24 Screens.

Besonders erwähnenswert: der Content, den invidis consulting bei der Erfassung Ende Oktober 2014 zu sehen bekam. Moving Graphics, Stills, Animation und TV-Clips – alle Grafik-Formate kommen zum Einsatz. Die Walls sind synchronisiert und der Content verfügt über einen eindeutigen Vodafone-Touch.

Auch die Frankfurter Sparkasse zeigt, dass Digital Signage-Stelen sehr wertig und verlockend wirken können. Auf fünf hochkant an Stelen angebrachten 55 Zoll High Brightness-Displays – mit über 1.000 cd/m² – im Schaufenster wird sehr ansprechender Content abgespielt. Dieser stammt, wie die Software, von komma,tec redaction. Gezeigt wird etwa Werbung der Bank oder für Aktionen. Der Inhalt wirkt sehr gut, auch auf dem hochkant verbauten Display im Innenraum der Filiale auf der Zeil. Die Gesamtstelen mit integriertem, sehr schmalem Display, stammen vom Hersteller MOStron.

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