Case Study

Mailand an Weihnachten – So spannend kann Lighting sein

- Kitsch und knatschbunte Lichterketten, die ewig gleichen Nadelbäume: Wie man eine Innenstadt im Advent verschandelt, kann man vielerorts beobachten. Wie man es richtig ansprechend und gut macht, zeigt ein Beispiel aus Mailand aus dem vergangenen Jahr. von Thomas Kletschke

Piazza della Scala beim Polvere di Stelle (Foto: Matteo Vecchi/ Clay Paky)

Piazza della Scala beim Polvere di Stelle (Foto: Matteo Vecchi/ Clay Paky)

Vor 12 Monaten startete in Mailand das Festival Polvere di Stelle (zu deutsch: Sternenstaub): von Mitte Dezember 2013 bis zum 7. Januar 2014 wurde die italienische Stadt mit der Lighting- und Sound-Show in ein geschmackvolles Licht gesetzt. Die Show wurde vom Bühnenbildner Sebastiano Romano und dem in Mailand ansässigen Studio Comunicazione & Immagine von Mariella Di Rao geplant.

Mailand an Weihnachten 2013 (Foto: Piero Gatti/ Clay Paky)

Mailand an Weihnachten 2013 (Foto: Piero Gatti/ Clay Paky)

Für die prominent vom italienischen Handels- und Tourismus-Verband Fipe unterstützte Aktion wurden weitere Partner gewonnen. Die Lighting-Spezialisten von Clay Paky waren Hauptsponsor der Veranstaltung und mit den Designfirmen A2A sowie Gms gab es zwei weitere technische Unterstützer.

Auch die Kreativen von Sforzin Illuminazione und die Audio-Spezialisten von Joyo waren mit im Boot.

Die Mailänder Scala erstrahlt

Schauplatz des Licht- und Soundspektakels war die Piazza della Scala mit den sie umgebenden historischen Gebäuden wie dem weltberühmten Mailänder Opernhaus Teatro alla Scala und der am Platz befindlichen Statue von Leonardo da Vinci. Hier begrüßten die Mailänder Einheimische und ihre Gäste via Projektion in verschiedenen Weltsprachen.

Spannende Illumination vor historischer Kulisse (Foto: Matteo Vecchi/ Clay Paky)

Spannende Illumination vor historischer Kulisse (Foto: Matteo Vecchi/ Clay Paky)

Dabei kamen sieben Alpha Profile 1500-Lampen zum Einsatz, die die Grußbotschaften sowie Sternenmotive über den Platz und auf die Gebäudefassaden projizierten. Musikalisch hatten Künstler wie Jan Garbarek, Lisa Gerrard, Stephan Micus, Eleni Danielsson und Vangelis, deren Songs und Sounds das Ganze untermalten, das Sagen.

Im Ganzen ein sehr gelungenes Licht- und Soundspektakel, das aufgrund privater Initiativen geplant und durchgeführt wurde – was auch die Mailänder Politik einstimmig und neidlos anerkannte.

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