invidis Jahreskommentare 2014

NORDLAND beobachtet zunehmende Marktbereinigung

- Andreas Pankow von NORDLAND beobachtet eine deutlich zunehmende Bereinigung im Umfeld des Wettbewerbs. Der Markt kämpfe mit harten Bandagen um jeden Auftrag und der Druck wachse, für das vermeintliche Überleben Projekte erkaufen zu müssen. Eine Entwicklung, die der Geschäftführer mit echter Skepsis betrachtet. Im invidis Jahreskommentar spricht er auch über die noch immer unglaubliche Dynamik des Marktes, die gerade für Integratoren eine echte Herausforderung darstellt. von Theresa Amann

invidis Digital Sigange-Jahreskommentar 2014: Andreas Pankow, Nordland

Digital Signage-Jahreskommentar 2014: Andreas Pankow, Nordland

Andreas Pankow, Geschäftsführer, NORDLAND systems GmbH:

Die Einladung zum invidis-Jahreskommentar ist im Laufe der vergangenen Jahre traditionell auch für das NORDLAND-Team der Moment, an dem wir unser eigenes „kleines Jahresend-Resümee“ ziehen.

Strategisch wie auch persönlich. Und im gleichen Maße (selbst-)kritisch wie auch kreativ-produktiv.

2014 war – wie bereits in den meisten anderen Kommentaren an dieser Stelle vorab zu lesen… – auch für NORDLAND ein sehr gutes Jahr. Interessant und intensiv. Voller neuer Begegnungen, interessanter Projekte und Aufgaben.

Jedoch möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass dieses positive Fazit nicht ohne Einschränkungen gilt.
Denn was diese Branche unter anderem so spannend macht, stellt auf der anderen Seite gerade für uns Integratoren so manche echte Herausforderung dar: Die noch immer unglaubliche Dynamik des Marktes!

Wie im Letztjahres-Fazit prognostiziert, beobachten wir seit geraumer Zeit eine deutlich zunehmende Bereinigung im Umfeld des Wettbewerbs.
Der Markt kämpft mit harten Bandagen um jeden Auftrag – um den in den letzten Jahren aufgebauten Apparat sprichwörtlich „am Laufen zu halten“, bedarf es nun einmal eines entsprechendes Projektvolumens. Der Druck wächst, für das vermeintliche Überleben Projekte „erkaufen“ zu müssen.
Eine Entwicklung, die wir mit echter Skepsis betrachten, denn dies hat unserer Ansicht mit „gesunder“ Marktbereinigung und -Entwicklung nicht viel gemeinsam und belastet die Branche zudem durch zum Teil unangebracht umgesetzte Qualität und fehlende Lösungs-Kompetenz.

Umso mehr vertrauen wir darauf, mit unserer „hanseatischen“ Strategie den für uns und unsere Geschäftspartner richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Auch in 2015. (Hersteller-)Unabhängig und zugleich eingebunden in ein bewährtes, dynamisches und erfahrenes Netz an Partnern und Dienstleistern.

Darauf basierend sind die weiterhin konsequente Erweiterung sowie der Ausbau des Geschäftsfeldes Digital Signage klar formulierte strategisches Ziele – intern wie extern.

Von Beginn an pfleg(t)en wir unser Netzwerk an intensiven Kooperationen und Partnerschaften und werden dies in den kommenden Monaten noch weiter verstärken. Mit dem Ziel, eine höhere Marktdurchdringung auch über D-A-CH hinaus erzielen zu können, verhandeln wir aktuell über weitere strategische Partnerschaften.

Den „Ich-kann-alles“-Anbieter wird es über kurz oder lang nicht mehr geben – zu speziell, zu anspruchsvoll und zu komplex zeigen sich die neuen Ausschreibungen und Projekte. Auch hier bestätigt sich unsere Prognose der letzten Jahre: Um aktuelle Projekte erfolgreich betreuen und umsetzten zu können, bedarf es der Führung und letztendlich dem bestmöglichen Zusammenspiel von echten Spezialisten.
Gerade auch die weitere Ein- und Anbindung entsprechender (Werbe- und Lead-) Agenturen in unser Netzwerk ist für uns ebenfalls ein wesentliches Ziel für 2015.

Summa Summarum blicken wir dem kommenden Jahr ausgesprochen erwartungsvoll und positiv entgegen.
Gespannt sind wir hierbei unter anderem auch auf die Antwort auf eine Frage, welche die Branche nun doch bereits seit geraumer Zeit beschäftigt:

Also…,
„Wer kann Porsche…?“

Überblick der bislang veröffentlichten invidis Jahreskommentare.

One thought on “invidis Jahreskommentare 2014: NORDLAND beobachtet zunehmende Marktbereinigung

  1. Ein interessanter Beitrag an dem man doch deutlich sieht, dass viele Fragestellungen die gesamte Branche betreffen (insbesondere die Letzte ;-) ).
    Frank Beyer
    (Geschäftsführung GIS)

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