Ultra HD

Hardware, HDR und Hollywood – UHD Alliance gegründet

- LG ist dabei, Panasonic, Samsung, Sharp und Sony gehören ebenfalls zu den Partnern der neuen UHD Alliance, die man gemeinsam mit den großen Content-Schmieden und -Vertrieben gegründet hat, um weltweit Ultra HD als zukunftsfähigen Standard mit einheitlichen Spezifikationen weiter voranzutreiben. von Thomas Kletschke

Ultra HD TV Bravia X93C (Foto: Sony)

Ultra HD TV Bravia X93C (Foto: Sony)

Um die Consumer weltweit noch mehr und schneller für Ultra HD zu begeistern, haben sich die großen Hollywood-Studios, Netflix und weite Teile der Hardware-Industrie zur UHD Alliance zusammengeschlossen. Mit dem Zusammenschluss möchte man UHD vor allem zukunftsfähig machen, da sich in Bereichen wie Audio, Farbraum oder Bildfrequenzen aktuelle einiges tut, beziehungsweise weiter bewegt.

Insgesamt gehören momentan zwölf Unternehmen zur UHD Alliance, davon fünf Unternehmen aus dem Sektor Hardware und Displaytechnologie: LG, Panasonic, Samsung, Sharp und Sony. Zu ihnen gesellen sich die Firmen DIRECTV, Dolby Laboratories, Netflix, Technicolor, The Walt Disney Studios, Twentieth Century Fox und Warner Bros. Entertainment. Neben Fragen der 4K-Auflösung auf den verschiedenen Screens (etwa: digitales Kino, TV und weitere Anwendungen) werden zunehmend auch kontrastreichere Darstellungen via HDR (High Dynamic Range) und Farbräume beziehungsweise Wide Color Gamut wichtig.

Zudem wollen sich die Unternehmen bei weiteren Bewegtbildstandards besser verständigen, die bisher für die verschiedenen Screens eher ein Eigenleben führen – künftig aber noch besser über alle Geräteklassen genutzt werden sollen. Beispiel hierfür: die High Frame Rate (HFR). Gerade bei den Bildfrequenzen hat sich in den letzten Jahren ein Trend weg von 24 fps/ 25 fps zu noch höheren Frequenzen gezeigt, etwa 48 fps bei einigen digitalen Kinoprojektionen, wie ein Dokument der Digital Cinema Initiatives zeigt. Diese Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen.

Da die Erstellung sehr hochauflösender Inhalte teuer ist – beziehungsweise die jeweils die aktuell teuerste Art der Bewegtbildproduktion – muss kommerziell nutzbarerer Content auf möglichst vielen Ausgabemedien möglichst verlustfrei und automatisiert zu skalieren sein. Auch bei Audio will man die Kompatibilität gewährleisten – und sich auf entsprechende Standards für hochauflösende mehrkanälige Wiedergabe auf der Tonspur einigen, beziehungsweise diese durchsetzen. In allen gennanten Bereichen wird es sicherlich einige Absprachen geben müssen, damit neben der verfügbaren Hardware (Displays und Mediaplayer) auch die Inhalte und deren Distribution noch besser aufeinander abgestimmt sind.

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