OVAB Europe Digital Signage Business Climate Index (DBCI)

KMU-Geschäft weiter wichtig in DACH

- Der Branchenindex verzeichnet im März/April 2015 einen leichten Anstieg auf einen Wert von 59,5 Punkte. Die Geschäftslage ist damit weiterhin positiv. Welches die wichtigsten vertiaklen Märkte des vergangenen Jahres waren, zeigt eine Auswertung des OVAB Europe Digital Signage Business Climate Index (DBCI), den invidis mit Unterstützung von OVAB Europe erhebt. von Thomas Kletschke

DBCI DACH März/ April 2015 (Grafik, Montage: invidis; Foto: SawatzkiMühlenbruch)

DBCI DACH März/April 2015 (Grafik, Montage: invidis; Foto: SawatzkiMühlenbruch)

Seit der letzten Erhebung im Januar 2015 hat sich der Digital Signage-Geschäftsklimaindex von 59,15 um lediglich 0,35 Basispunkte auf 59,50 Punkteweiter nach oben entwickelt. Bei den Angaben zur aktuellen Geschäftslage gab es einen Rückgang der Unternehmen, die die Lage als positiv bezeichnen: Im Januar/Februar 2015 sahen das noch 67,8 % der Befragten so – aktuell sind es 63,5 %. Allerdings herrscht umgekehrt ein größerer Optimismus vor, wenn es um die Geschäftserwartungen in der nahen Zukunft geht (Jan./ Feb.: 55,7 % – März/April: 58,7 %).

Trotz politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt die Wirtschaftslage in der deutschsprachigen Region derzeit robust. Vor allem in Deutschland geht es beispielsweise der IT-Branche gut: über 80 % aller IT-Budgets bleiben stabil oder werden wachsen.

Wichtig für die Digital Signage-Branche ist und bleibt der Sektor KMU. Die Marktteilnehmer messen dem KMU-Markt eine große Bedeutung zu – schließlich werden hier drei Viertel aller Umsätze generiert.

DBCI DACH März/ April 2015: Top 10 der vertikalen Märkte 2014 (Grafik: invidis)

DBCI DACH März/April 2015: Top 10 der vertikalen Märkte 2014 (Grafik: invidis)

Unabhängig von der Unternehmensgröße der Businesskunden lassen sich die drei wichtigsten Sektoren identifizieren, in denen die Digital Signage-Wirtschaft ihre Umsätze generiert. Für das gesamte Jahr 2014 haben die befragten Branchenunternehmen die wichtigsten vertikalen Märkte identifiziert. So ist der Einzelhandel mit rund einem Viertel aller Digital Signage-Umsätze immer noch der größte vertikale Markt. Im Vergleich zur Untersuchung aus dem Vorjahr nahm die Bedeutung zu. Auch die beiden folgenden vertikalen Märkte wurden wichtiger.

Die Unternehmenskommunikation – mit 15,9 % Platz zwei der vertikalen Märkte – konnte ihre Bedeutung stark ausbauen. Hier haben die Digital Signage-Projekte und entsprechende Investitionen in den letzten Jahren stark zugelegt. Allein seit 2013 stieg der Marktanteil für Corporate Communications um 5 %. Der Bereich Banking ist der drittgrößte vertikale Markt (Anteil: 8,3 %). Prognose: Durch die Umstrukturierung und den Neuaufbau von Filialnetzen im Retail Banking werden bald Netzwerke bis zu 1.000 Displays entstehen. In Teilen ist diese Entwicklung in der Schweiz schon ziemlich ausgeprägt.

Bereiche, in denen im vergangenen Jahr offenbar weniger stark investiert wurde, als in der jüngeren Vergangenheit, lassen sich auch ausmachen. So wurden Shopping Malls im Jahr 2014 weniger als wichtige vertikale Einsatzzwecke genannt (4,1 %). Auch in der Industrie/Produktion sind mit einem Wert von 4,6 % offenbar weniger Projekte umgesetzt worden.

Den jeweils aktuellen DBCI DACH finden Sie an dieser Stelle.

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