invidis Jahreskommentare 2016

Ströer erwartet Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit in DOOH

- Robert Bosch von Ströer spricht im invidis Jahreskommentar 2016 über die Verkürzung von Planungszyklen zugunsten von Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit. von Theresa Amann

DooH-Jahreskommentar 2016: Robert Bosch (Bild: Ströer)

DooH-Jahreskommentar 2016: Robert Bosch (Bild: Ströer)

Robert Bosch, CMO, Ströer SE & Co. KGaA:

Wie in der Online-Welt ist 2016 die Automatisierung in der Vermarktung von öffentlichem Bewegtbild weiter in den Vordergrund gerückt. Datenbasierte Kampagnenplanungen sind Realität und ein Werbemittel wird auf unseren Public Video-Screens nur dann ausgespielt, wenn zum Beispiel bestimmte Bedingungen erfüllt sind: Die neue Eissorte wird nur beworben, wenn die Sonne scheint. Die Gratulationsanzeige am Hauptbahnhof wird unmittelbar nach dem Sieg der Fußballmannschaft ausgestrahlt, wenn die Fans auf dem Heimweg sind. Auch erste programmatische digitalisierte OOH Kampagnen sind 2016 umgesetzt worden. Was früher in Handarbeit gemacht wurde, kann jetzt über Technologie automatisiert und individualisiert werden. Über eine Testphase sind wir hier längst hinaus.

Die Planungszyklen werden sich weiter verkürzen, Budgets werden noch flexibler eingesetzt werden und Performance rückt weiter in den Vordergrund. Wie in der Onlinewelt folgen im nächsten Schritt Private Marketplaces. Mittelfristig wird Real-Time-Bidding (RTB) ein Bestandteil des Programmatic Advertisings von öffentlichem Bewegtbild werden, das durch intelligente Algorithmen ergänzt wird. Die Verlängerung der TV-Kampagne in die Öffentlichkeit wird von den Werbungtreibenden auch immer mehr eingefordert, weil sie feststellen, dass sie so einen deutlich höheren Return on Investment erreichen. Es wird im nächsten Jahr darum gehen, die Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit, die Online gelernt ist und aufgebracht wird, auch in der digitalen Außenwerbung anzuwenden.

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