ISE 2017

So verlief die ISE 2017 für die ausstellenden Unternehmen

- Amsterdam | Mit positiven Eindrücken sind die Aussteller von der ISE 2017 zurück gekehrt. Sie verzeichnen ein größeres Interesse an ihren Lösungen. Auch bei internationalen Kunden war dies vermehrt feststellbar. von Thomas Kletschke

Zuschauer auf der ISE (Foto: Integrated Systems Europe)

Zuschauer auf der ISE (Foto: Integrated Systems Europe)

Wieder ist eine ISE zu Ende gegangen. Wie haben die Aussteller die Messe in diesem Jahr wahrgenommen? – Wir haben sie gefragt. Zum ersten Mal als Aussteller dabei in Amsterdam war Hersteller Acer. Und obwohl die Firma in der Drohnen-Halle 14 etwas abseits ausstellte, stießen die Lösungen bei der Messe auf großes Interesse. „Unser Einstand bei der diesjährigen ISE war ein voller Erfolg. Acer hat für seine Digital Signage Angebote breite Sichtbarkeit sowohl in der Digital Signage Branche als auch bei gewerblichen Endkunden erhalten“, bewertet Stefan Tiefenthal, die Messe, Head of Commercial BU bei der Acer Computer GmbH.

Auch Unternehmen, die seit einiger Zeit bei der ISE zu den Ausstellern gehören, berichteten von einer erfolgreichen Messe. Bei vielen befragten Firmen zeigte sich zudem, dass der Kreis der Interessenten noch internationaler war, als schon bislang, beispielsweise bei Videro. So konnte sich Philips über ein reges Interesse am Stand freuen, wo beispielsweise die neuen LED Module des Herstellers interessiert aufgenommen wurden. Bei Produzenten wie Toshiba sah es ähnlich aus. Über zahlreiche Kontakte konnte man sich auch bei LG Electronics freuen. Dem Vernehmen nach gab es ein größeres Interesse an den neuen Stretched Displays sowie den Professional OLEDs.

Die Stände von Panasonic und Sharp wurden an den vier Messetagen der ISE 2017 ebenfalls umlagert. Entsprechend hatten die Teams der Hersteller viel zu tun. Für Sharp war es wichtig, das deutlich ausgebaute Portfolio zu zeigen. „Die Reaktionen (darauf) übertrafen unsere Erwartungen. Bereits am zweiten Tag der ISE 2017 hatten wir die zuvor festgelegten Ziele für unsere Stand-Besucher erreicht“, zog Sid Stanley sein Fazit, General Manager, Visual Solutions bei Sharp Europe.

Auch das deutsche Team von BenQ hatte während der ISE 2017 viel zu tun: Screens und Projektionslösungen sowie Collaboration waren bei den Gästen am Stand beliebte Themen. Den seit Jahren steigenden Trend hin zu mehr Interaktion konnte man auch bei iiyama mit Händen greifen. Hier interessierten sich die Kunden hauptsächlich für neue Touchscreens sowie solche aus dem bestehenden Portfolio, bemerkt Oliver Seeger, Business Development Manager Large Format.

Die zwei größten Displayhersteller ziehen ebenfalls ein positives erstes Fazit. So berichtet, Joachim Fischer, General Manager Sales DACH, NEC Display Solutions von vielen – auch neuen – Kontakten in die Branche und eine durchgehend hohe Qualität der Gespräche. Bei Samsung stand in diesem Jahr alles unter dem Motto „our Future. On Display“. Auch bei dem Hersteller aus Südkorea machten sich die hohen Besucherzahlen bemerkbar. „Die hohe Frequenz haben wir natürlich auch in der eigenen Messehalle wahrgenommen. Momentan herrscht eine regelrechte Aufbruchsstimmung, von der wir als Marktführer immens profitieren“, so Martin Groß, Head of Product Marketing IT Display bei der Samsung Electronics GmbH.

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