Serie Banking 2.0

UniCredit Bank Austria nutzt KI für Foto-Überweisungen

- Die UniCredit Bank Austria hat als erste Retail Bank in Österreich ihre App um den Service Foto-Überweisung ergänzt. Europaweit investiert die Bankengruppe einen Milliarden-Euro-Betrag in die Digitalisierung. von Thomas Kletschke

Mit Foto-Überweisungen geht UniCredit Bank Austria jetzt in den Markt (Foto: UniCredit Bank Austria)

Mit Foto-Überweisungen geht UniCredit Bank Austria jetzt in den Markt (Foto: UniCredit Bank Austria)

Mit einem noch bis 2018 laufenden und umfassenden Programm baut UniCredit Bank Austria ihr österreichweites Filialnetz um. Am Ende werden dann zwar weniger stationäre Filialen, dafür aber umfassende Omnichannel Services stehen – ein Prozess, der sich durchaus auch rechnet.

Nun hat die Retail Bank ihre digitalen Services um eine weitere Komponente erweitert, die für die Endkunden einiges an Mehrwert verspricht: eine Fotoüberweisung über die bankeigene App. Durch simples Abfotografieren kann ohne weitere Eingaben eine Überweisung getätigt werden, ein Service den das Institut nach eigenen Angaben als erste Bank in Österreich einführt. Lediglich eine Bestätigung der Transaktion durch eine TAN ist dann noch vom Nutzer durchzuführen.

Hinter der „einfachen“ Lösung, die langwierige IBAN-Eingaben und das Abtippen von Überweisungsträgern ersetzt, werkelt eine Technologie des deutschen Start-ups Gini GmbH. Die Gini-API stellt dazu auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Prozesse zur Verfügung.

Nach aktuellen Angaben steckt die gesamte UniCredit Gruppe europaweit 1,6 Milliarden Euro in ihr Programm zur Digitalisierung.

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