Digital Signage Branche

Zytronic liefert 1.600 Touchscreens für Moskau

- In Moskau werden die Tickets von Metro und Bussen nun über Kioske mit Touchscreen verkauft. Der Roll out ist fast zur Hälfte abgeschlossen. von Thomas Kletschke

Etwa die Hälfte der neuen Automaten wurde bislang installiert (Foto: Zytronic)

Etwa die Hälfte der neuen Automaten wurde bislang installiert (Foto: Zytronic)

Zytronic ist auf Hochleistungs-Touchsensoren mit firmenintern entwickelter Projected Capacitive Technology (PCT und MPCT) spezialisiert. Der britische Hersteller hat fast 700 seiner Touchsensoren ausgeliefert, die nun in den Fahrkartenautomaten der Moskauer Metro und an Bushaltestellen in der russischen Hauptstadt eingesetzt werden. Die 17″ und 19 Zoll“ großen Sensoren wurden vom Zytronic-Partner Elatec ELCO an den russischen Systemintegrator Progressive Self-Service Systems, JSC (PSS) ausgeliefert.

Im Ausseneinsatz müssen die Touchscreens extreme Witterungsbedingungen ertragen können (Foto: Zytronic)

Im Außeneinsatz müssen die Touchscreens extremes Wetter aushalten können (Foto: Zytronic)

Damit ist die erste Phase des Auftrags beendet. Insgesamt wird PSS 1.600 der selbst konzipierten Kioske mit Touchscreens bauen. Mit den Terminals werden die vorherigen mechanischen Selbstbedienungsautomaten ersetzt, die bisher auf Knopfdruck Fahrkarten ausgegeben haben. Inzwischen wird etwa die Hälfte der Tickets in Moskau über die neue Automaten-Generation verkauft.

Für den Einsatz musste Sensorik beschafft werden, die 24/7 an unbeaufsichtigten Standorten in Gebäuden und im Freien den Moskauer Temperatur-Extremen von -30° Celsius bis +40° Celsius standhalten. Zudem müssen sie bei starkem Regen oder Schneefall problemlos eine Berührung auch durch dicke Handschuhe korrekt erkennen können. Eine weitere wichtige Anforderung für dieses Projekt war die Unterbringung der projiziert-kapazitiven Touchsensoren hinter dicken Schutzfenstern aus gehärtetem Glas, die bei Beschädigung oder Vandalismus leicht ersetzt werden können. Zytronics-Sensorik erkennt nach Angaben des Herstellers Berührungen auch hinter 10 mm dicken Glasschichten.

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