Displayhersteller

Mit 4K kann Sony derzeit punkten

- Mit Zahlen konnte Sony zuletzt an der Börse glänzen – ein weiterer japanischer Hersteller hat sich ebenfalls gut entwickelt. Auch das frühe Engagement in Ultra HD spielte für die nun guten Zahlen eine Rolle. von Thomas Kletschke

Längst Geschichte: Mit dem KD-84X9000 hat Sony 2012 seinen ersten 4K Ultra HD TV herausgebracht (Foto: Sony)

Längst Geschichte: Mit dem KD-84X9000 hat Sony 2012 seinen ersten 4K Ultra HD TV herausgebracht (Foto: Sony)

In einer lesenswerten Analyse hat das Handelsblatt die aktuellen Zahlen von Sony und Panasonic unter die Lupe genommen. Der Artikel attestiert beiden Konzernen derzeit gute und überzeugende Zahlen – geht aber auch näher und kritisch auf die mögliche Dauerhaftigkeit der jeweiligen Strategie ein.

Anhand der aktuellen Quartalszahlen wird vor allem Sony ein dickes Lob ausgesprochen: Denn Sony hat nun die beste eigene Quartalsbilanz aller Zeiten vorgelegt. Der Betriebsgewinn stieg dem Artikel zufolge im erstem Quartal des Geschäftsjahres um 180% auf 157,6 Milliarden Yen (1,21 Milliarden Euro).

Generell positionieren sich sowohl Sony wie Panasonic stark im Businesskunden-Geschäft (Peojektoren, Displays et cetera). Aber auch im Consumer-Markt konnte Sony kürzlich überraschen. Laut der Analyse des Handelsblatts erzielt Sony „auf einmal wieder fast 10% Umsatzrendite, weil erstens die Produktionskosten erfolgreich gesenkt wurden und zweitens der Absatz von 4K-TVs brummt“, so die Wirtschaftszeitung weiter.

Kürzlich hatte Sony – einer der kleineren unter den Herstellern von Public Displays und Professional Screens – als erster der B2B-Anbieter ein reines 4K-Portfolio bei seinen Digital Signage-Screens eingeführt.

Laut Handelsblatt erreicht Konkurrent Panasonic Margen bei audiovisueller Unterhaltung beziehungsweise TVs 6,5%.

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