Augmented Reality, Virtual Reality & Mixed Reality

Britischer Konzern nutzt VR für Fahr-Sicherheitstrainings

- Amey ist ein Spezialist für Verkehr und Infrastruktur. Jetzt nutzt der in UK, Australien und Amerika tätige Konzern Virtual Reality, um 13.000 Mitarbeiter in Fahr-Sicherheitstrainings schulen zu können. von Thomas Kletschke

Der Simulator nutzt VR-Technologie von Holovis (Foto: Holovis)

Der Simulator nutzt VR-Technologie von Holovis (Foto: Holovis)

Mit Umsätzen von 2,2 Milliarden GBP – umgerechnet 2,45 Milliarden Euro – und 19.000 Mitarbeitern ist Amey in Großbritannien und Australien sowie verschiedenen Ländern des amerikanischen Kontinents tätig. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Bereiche Infrastruktur und Verkehr: zum Beispiel kümmert sich Amey um Bahn-Projekte oder Dienstleistungsverträge im Bereich Verkehr und Autobahnen. Amey gehört zu 100% dem spanischen Baukonzern Ferrovial.

Da allein Ameys eigene Firmenflotte aus 7.500 Fahrzeugen besteht, viele der eigenen Angestellten mit dem Auto zur Arbeit kommen oder im Auftrag der Firma reisen, sind 13.000 der 19.000 Beschäftigten in irgendeiner Form als Fahrer unterwegs.

Nun hat Amey für alle 13.000 Beschäftigten ein neues Fahr-Sicherheitstraining aufgesetzt, da bisherige Maßnahmen nicht zu den gewünschten Erfolgen geführt haben. Über eine Virtual-Reality-Anwendung sollen die Fahrsimulationen so real wirken, dass die Trainingsergebnisse sich deutlich verbessern. Eingesetzt wird VR-Technologie von Holovis.

Der Simulator wurde so gebaut, dass er einem herkömmlichen Auto gleicht: Sitze, Räder oder Armaturen werden mit der VR-Brille kombiniert. Die genutzten Inhalte sind so realitätsgetreu wie möglich gehalten. Um schnelle Reaktionen zu testen, wird mit Echtzeit-Daten gearbeitet.

Bei Amey wird VR eingesetzt um Unfälle zu vermeiden (Foto: Holovis)

Bei Amey wird VR eingesetzt, um Unfälle zu vermeiden (Foto: Holovis)

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