AV-Branche

Habegger und satis&fy sind jetzt Schwesterunternehmen

- Mit Habegger aus der Schweiz und satis&fy aus Deutschland haben sich zwei Unternehmen aus der AV-Branche nun unter dem Dach der gemeinsamen Holding Live Matters zusammengeschlossen. Beide Firmen waren zuvor als Mitglieder der AV Alliance in Kontakt. von Thomas Kletschke

Arbeit von satis&fy – Messestand von Tag Heuer auf der CeBIT 2017 (Foto: satis&fy)

Arbeit von satis&fy – Messestand von Tag Heuer auf der CeBIT 2017 (Foto: satis&fy)

Zwei Größen aus der AV- und Event-Branche haben sich zusammengetan: Seit Oktober 2017 sind der 1993 gegründete Spezialist satis&fy aus Karben und die 1982 gegründete Firma Habegger aus dem schweizerischen Regensdorf unter das Dach der neuen Firmenholding Live Matters geschlüpft. Die Holding hält jeweils 100% an den beiden Schwesterfirmen. Unter dem Namen Live Matters haben die beiden Firmen nun auch eine zusätzliche und gemeinsame Internet-Präsenz.

In Live Matters vertreten sind Nico Ubenauf, CEO von satis&fy, Simon Ackermann, CEO von Habegger, sowie „eine unternehmerisch geführte Industrieholding, der namhafte deutsche Familienunternehmer angehören“, wie es offiziell heißt.

Ziel sei es, langfristig zu einem der international führenden Unternehmen für Live-Kommunikation zu werden. Weitere Ziele sind den beiden Unternehmen zufolge die Erweiterung des Markenportfolios und der Ausbau der Qualitätsmarktführerschaft.

Mit einem Gruppenumsatz von mehr als 140 Millionen Euro (Stand 2016) gehört Live Matters heute bereits zu den größten Netzwerken der Branche und ist Marktführer in der DACH-Region (Firmenangaben). 700 feste Mitarbeiter an zwölf Standorten arbeiten derzeit bei den Unternehmen der Live Matters Gruppe.

Durch die Koexistenz unter einem Gruppen-Dach ändere sich nach Meinung beider CEOs erst einmal nichts. „Natürlich haben wir viele Ideen, wie die Zusammenarbeit in der Gruppe zukünftig aussehen und was man gemeinsam vielleicht besser machen könnte als alleine. Aber wir wollen jetzt nichts über das Knie brechen und werden erst 2018 wirklich anfangen, die strategische Ausrichtung der Holding zu planen, über Expansionspläne zu diskutieren sowie Synergiepotentiale zu identifizieren“, sagt Ackermann, der seinen bisherigen CEO-Posten kurz nach Bekanntgabe der Fusion abgegeben hat (siehe unten). Ubenauf fügt an: „Wir freuen uns jetzt erst einmal, dass wir den Deal in trockene Tücher gebracht und damit eine Lösung für langfristiges Wachstum gefunden haben.“

Am 2. Oktober 2017 übernahm Jürg Schwarz die Nachfolge von Simon Ackermann als Geschäftsführer der Habegger Group. Als Präsident des Verwaltungsrates verantwortete Simon Ackermann die Geschicke der Habegger Gruppe seit 2010; im Jahr 2015 übernahm er auch die operative Leitung des Unternehmens. Diese gab Ackermann nun an seinen Stellvertreter ab, um sich als Mitbegründer der Dachgesellschaft Live Matters strategischen Vorhaben und Entwicklungsprojekten zu widmen.

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