Retail Technology

Amazon verbessert Technologie – Alexa schaut nun auch zu

- Bislang hat Amazon Alexa in zwei Hardware-Varianten auf den Markt gebracht, die auf Spracheingaben reagieren. Der neue Echo Show dagegen ist kamera-basiert und verfügt über einen Screen. Damit wildert der Konzern ab jetzt auch im Markt der Hersteller von Consumer- und Smart-Home-Geräten. von Thomas Kletschke

Alexa entwickelt einen Seh-Sinn – neuer Echo Show (Foto: Amazon)

Alexa entwickelt einen Seh-Sinn – neuer Echo Show (Foto: Amazon)

Erst kam Alexa als reine AI mit Sprachfähigkeiten auf den Markt. Die zugehörige Hardware sind der Echo und der kleinere Echo Dot. Jetzt hat Amazon – zunächst in den USA – den Echo Show gelauncht. Einhergehend damit kommen Fähigkeiten, die für Anbieter anderer Geräte eine Ergänzung, aber auch eine Konkurrenz darstellen.

Zu allen Alexa-Fähigkeiten erbt dieses Gerät die Fähigkeit, Informationen über einen Video-Rückkanal zu liefern. Ein Plan: Kunden können das mit einem kleinen LCD-Screen sowie einer Kamera ausgestattete Gerät für digitale Anproben nutzen. Steht dahinter eine entsprechend starke Software, bringt der Onlinehändler damit den stationären Einzelhandel potenziell um einen seiner USPs.

Das derzeit vorbestellbare Gerät könnte in manchem Haushalt auch das iPad oder Tablet ersetzen: Funktionen wie Uber oder Spotify sind schon drin, oder in der Ankündigung. Mit dem Gerät lassen sich andere Smart Home Devices steuern. Videoüberwachung im Kinderzimmer (Babyphone) oder Kontrolle von Überwachungskameras an der Haustür lassen sich nach Herstellerangaben mit dem Gerät auch umsetzen. Mit diesen Funktionen ist es eine Ergänzung. Allerdings ist es sehr gut vorstellbar, dass der Konzern dies als Zwischenschritt betrachtet, bevor er die Alexa- beziehungsweise Echo-Linie stark erweitert.

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