Digital Signage & Corporate

Digital Signage und Collaboration bei JCDecaux UK

- Als weltgrößter Außenwerber und Experte für Digital-out-of-Home setzt JCDecaux auf digitale Screens. Auch in der Zentrale der britischen Tochtergesellschaft spielen Digital Signage und Collaboration auf einzelnen Screens oder Videowalls eine große Rolle. von Thomas Kletschke

Konferenzraum in der Unternehmenszentrale von JCDecaux UK (Foto: Reflex)

Konferenzraum in der Unternehmenszentrale von JCDecaux UK (Foto: Reflex)

Die Headquarters von JCDecaux befinden sich im Summit House, einem Zweckgebäude in Paddington. Haupt-Architekt waren Wilmotte UK – und dem Kunden den 1983 gegründeten AV-Integrator Reflex empfahlen.

Auf sechs Stockwerken wurden zahlreiche einzelne Displays und Videowalls und Collaboration Screens installiert. Die wichtigsten Aufgaben und Ziele in dem Projekt:

  • Schaffung eines „State-of-the-Art“-Raums für den Vorstand
  • Ausstattung der Büros von Direktoren und Vorsitzenden, damit Präsentationen gezeigt und angesehen werden können
  • Aktivieren von Gruppen von Benutzern zum Anzeigen von Netzwerkinhalten
  • Zentrales Monitoring des Netzwerks
  • Ermöglichen von Präsentationen, die von den Benutzern gleichzeitig an ganze Etagen gesendet werden

An der Rezeption im Erdgeschoss empfängt eine 3×3 Videowand aus NEC 55″ Large Format Displays die Besucher. Dazu steht eine Anzeigefläche von 2,6 m x 2 m zur Verfügung. Für die Ansteuerung der Screens der Videowall werden neun Media Player genutzt – einer pro Panel.

In den offenen Bereichen wurden auf drei Stockwerken Präsentationsflächen geschaffen, in denen jeweils 2x 80″ Sharp Aquos 3D LED-TVs installiert wurden, die kreativ in Nischen montiert wurden. Mit Eingängen für einen lokalen PC, Laptop oder ein kabelloses Präsentationssystem werden die verschiedenen Video-Quellen über einen HDMI-Matrixswitch geschaltet. Hochwertiges Audio wird über vier drahtlose Mikrofone übertragen, wobei der Ton von einer Audio-DSP-Einheit gemischt und über oberflächenmontierte Deckenlautsprecher ausgegeben wird.

Darüber hinaus nutzen große „BroadSign“-Bereiche auf zwei Stockwerken Videowalls in 2×2 Matrix. JCDecaux nutzt BroadSign, um landesweit Inhalte an Screens in den Büros auszuliefern. Mit jedem Panel mit einem Netzwerk-Encoder und -Decoder können sie verwendet werden, um ein großes Bild oder verschiedene Bilder auf jedem Screen anzuzeigen.

Im dritten Stock sind 4 x 9 Reihen mit 23,5″ NEC Widescreen LCD-Monitoren an der Wand montiert, die jeweils von einem lokalen Broadsign Player gesteuert werden. Auf jedem dieser Screens werden verschiedene Werbekampagnen angezeigt. Die Displays können zur Überwachung des Systems verwendet werden, so dass Inhalte im gesamten Gebäude einfacher verwaltet werden können.

Im fünften Stock befindet sich die Cafeteria, ein flexibel aufgebauter Raum. Zwei große 80″ Displays, wieder Sharp Aquos, mit vier lokalen Quellen, werden tagsüber verwendet. Sie können aber auch für informelle Präsentationen und Veranstaltungen genutzt werden. Audio wird wieder über drahtlose Mikrofone über Deckenlautsprecher ausgeliefert, und der Inhalt für die LFDs wird über ein einfach zu bedienendes 7″ Touchpanel gesteuert.

Der Boardroom verfügt über einen großen interaktiven 90″ Screen von Sharp, der vier 4 lokale Quellen, Audio- und Touchpad-Steuerung bietet. Der Raum, der für interne Besprechungen verwendet wird, ermöglicht die Anbindung von PCs, Laptops und drahtlosen Präsentationssystemen aus Quellen. Elegante Säulenlautsprecher auf beiden Seiten des Displays liefern den Sound. In den Zimmern auf der 5. Etage befinden sich Videokonferenz-Lösungen von Vidyo.

Die Büros der Direktoren sind jeweils mit einem großen LED-TV und Lautsprechern an der Wand ausgestattet. Die Touchpanel-Steuerung erfolgt über ein diskretes 4″ Panel.

Das Büro des Vorsitzenden von JCDecaux UK wird manch einer kennen, dieser Raum ist so beeindruckend, dass er in der TV-Show „The Apprentice“ verwendet wurde. Hier ist eine LCD-Videowall installiert, die eine Gesamtfläche von 3,6 m x 2m hat. Sie besteht aus 9 x NEC 55″ Screens in einer 3×3 Matrix. Acht Quellen und ein Hintergrundbild können gleichzeitig in allen Fensteranordnungen auf dem Display angezeigt werden. Unsichtbare Deckenlautsprecher bieten einen gleichmäßigen, hochwertigen Klang im Raum und acht drahtlose Desktop-Mikrofone sind für Konferenzen über ein Video-System installiert. Der Inhalt kann über eines der drei Touchpanels gesteuert werden.

Überall im Gebäude ermöglicht eine SVSI-Netzwerkverteilung die Darstellung von Medien ohne eine herkömmliche Matrix. Es war eine enge Zusammenarbeit mit JCDecauxs IT- und Netzwerkteam erforderlich, um sicherzustellen, dass die Streaming-Systeme gut funktionierten.

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