Signage Sunday

Auf zu neuen AR-Welten

- Signage Sunday heute: immer mehr Augmented Reality-Plattformen kombinieren Voice und Sensorik, der britische Physiker Stephen Hawking wird endgültig zum Popstar und eine Runde Air Hockey zum Abkühlen. von Thomas Kletschke

Wissenschaftlerin im Labor – Symbolbild (Foto: Pixabay / skeeze)

Wissenschaftlerin im Labor (Foto: Pixabay / skeeze)

Signage Sunday berichtet über die kleinen und großen Ereignisse der Digital Signage-Woche. Mit dem Feature blicken wir auch über den Tellerrand hinaus und beleuchten Trends und Drivers jenseits von 16:9-Signage. Signage Sunday heute.

Eine Trilogie die aus fünf (orthodoxe Lesart) oder eben sechs Bänden (einschließlich des autorisierten sechsten Bandes aus der Feder von Eoin Colfer) besteht, und deren Erfolgsgeschichte ein Dauerbrenner ist: Per Anhalter durch die Galaxis. Nun hat The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy (HHGTTG) auch schon 40 Jahre auf dem Buckel. Wo, wenn nicht dort, wurden iPad und Smartphone ebenso charmant vorweggenommen, wie treffend die ungewollten Nebeneffekte von Technik beschrieben? Einiges andere ja auch. 42 eben.

Begonnen hat alles am 8. März 1978 mit der Radio-Serie. Um die Erstausstrahlung von The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Primary and Secondary Phases entsprechend zu würdigen, hat die BBC nun auch den sechsten Teil der Reihe als Hörspiel produziert (Zu hören an dieser Stelle). Und den ausgerechnet an einem Donnerstag veröffentlicht („Mit Donnerstagen kam ich noch nie zu Rande“, meint Arthur Dent ja bekanntlich, als sein Haus und gleich der ganze Planet abgerissen werden).

Basis der neuen Serie ist das sechste Buch Und übrigens noch was … von Eoin Colfer. Natürlich mit altbekannten Sprechen. In dem Buch kommt The Guide Mark II vor, die zweite, wesentlich interaktivere (und Chaos stiftende), Version des Anhalters. BBC Radio 4 ließ für die Rolle niemanden geringeren als Stephen Hawking zu (und hat an dieser Stelle begründet, warum).

Wenn schon die historische Science Fiction mit einem Update daherkommt, will die Tech-Welt da nicht innehalten. Das zeigt ein aktueller Gizmodo-Bericht. Eine neue AR-Plattform soll künftig Voice Control und Kopfbewegungen der Nutzer nutzen, um angesteuert zu werden.

Diesmal hat Bose eine entsprechende Initiative gestartet, die nach dieser Kombination arbeitet, Bose AR. Das wäre die weltweit nun zumindest vierte Initiative, um AR mit Voice Control und Sensorik auf den Markt zu bringen – AR Mark II sozusagen. Bereits zuvor hatten Amazon, Vuzivix und Intel ähnliche Initiativen gestartet.

Bleibt noch die alte Frage: AR mit Glas (Brille, Helm) oder lieber ohne? – „Mit ohne“ war eines der Thmen bei der ebenfalls in der vergangenen Woche gestarteten South by Southwest (SXSW). Inzwischen ist die Sensorik so weit fortgeschritten, dass Bewegungen auch bei 1.000 fps erkannt werden können, entsprechende neue Chips vorausgesetzt. Im Vergleich zu vorherigen Systemen, die mit Erkennungs-Geschwindigkeiten on 30 fps ermöglichen, eine ganz neue Power für Augmented Reality oder weitere Sensor-basierte, Technologien. Entsprechend interessant ist das Air Hockey, das Sony auf Basis seiner Technologien nun zeigte. Medien wie The Verge waren begeistert.

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