Displaytechnologie

Mini LED, OLED und Micro LED

- Während MicroLED eine besonders teure Technologie ist, kann Mini LED ebenfalls eine interessante Variante sein – Konkurrenz auch für OLED. von Thomas Kletschke

Vorstellung von AM Mini LED Screens für Automotive (Foto: Innolux)

Vorstellung von AM Mini LED Screens für Automotive (Foto: Innolux)

Sie sind jeweils kleiner als 100 Mikrometer, die MicroLED-Module. Damit lassen sich Lösungen wie Samsungs „The Wall Professional“ umsetzen. Mit einem Bereich von 100 bis 200 Mikrometer Größe angesiedelt ist die MiniLED. Letztere kann man eher als Verbesserung eines traditionellen LED Backlight betrachten – stromsparend und HDR-fähig, so die Befürworter dieser Übergangstechnologie zwischen LED und Micro LED.

Einige der Hersteller, die auf MiniLED setzen, sehen die Lösung als Ersatz für OLED. Hersteller Innolux etwa stellte kürzlich Active Matrix (AM) MiniLED-basierte PIDs (Public Information Display) vor. Die Auslieferung von Large Format Displays auf MiniLED-Basis soll Ende 2018 beginnen, so Vice President Ting Chin-lung gegenüber dem Branchendienst Digitimes.

Mit der neuen MiniLED-Technologie arbeitende TV-Geräte würden dem Bericht zufolge voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 auf den Markt kommen, gefolgt von Mini-LED-Geräten für den Sektor Automotive (ab 2020).

Innolux vermarktet seine AM Mini LED unter dem Namen Pixin LED. Die AM Mini LED-Flex-Technologie von Innolux soll Panels in einer Qualität ermöglichen, die besser sein soll als die von OLED-Panels in Bezug auf HDR-Peaking, Farbkontrast und -sättigung, Stromverbrauch und Produktionskosten, wird Ting in dem Artikel zitiert.

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