Ströer hat ein Update seines Trend-Atlasses Crossroads veröffentlicht und stellt darin die „Crossroads – Emerging Futures“ Momentum Map 2026 vor. Die Analyse richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider der deutschen Medien- und Kommunikationsbranche. Grundlage der Auswertung sind der Crossroads Trendatlas 2023 sowie der Crossroads Trendatlas 2021.
Die Momentum Map benennt fünf Makrotrends, die laut Veröffentlichung die aktuelle Medienrealität prägen. Dazu zählen AI-Empowerment, das den Einsatz künstlicher Intelligenz in Medienprozessen beschreibt, Smart Commerce & Media als Verbindung von Handel und Medien, Phygital Worlds zur Verzahnung digitaler und physischer Umgebungen, Hyper-Individualisierung zur Personalisierung von Inhalten sowie Trusted Ecosystems, die den Aufbau vertrauensbasierter digitaler Strukturen thematisieren.
Einordnung der aktuellen Medienentwicklung
Ströer ordnet die Analyse in einen zeitlichen Kontext ein und verweist auf das Jahr 2025 als Phase beschleunigter Veränderungen. Inhalte werden laut Analyse verstärkt automatisiert erstellt, personalisiert ausgespielt und in Echtzeit verbreitet. Aufmerksamkeit wird als begrenzte Ressource beschrieben, während Transparenz und Kontext als erwartete Standards genannt werden.
Ergänzend zur Gesamtübersicht bietet die Momentum Map nach Angaben von Ströer vertiefende Zugänge. Dazu gehören Detailanalysen zu einzelnen Makrotrends, kompakte Trendkarten sowie Auswertungen zu ausgewählten Mikrotrends im deutschen Markt. Bestandteil ist zudem eine Sammlung von vierzig „What if…?“-Fragen, die unterschiedliche Szenarien adressieren.
Christian von den Brincken, Geschäftsführer Corporate Strategy & Innovation bei Ströer, beschreibt die Momentum Map 2026 als Orientierungshilfe für den Umgang mit einer sich verändernden Medienlandschaft. Nach Angaben des Unternehmens ist Crossroads als fortlaufendes Projekt angelegt und wird durch Workshops und branchenübergreifende Formate ergänzt.



