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Infocomm 2026

Registrierung für Las-Vegas-Messe eröffnet

Die Infocomm startet 2026 mit neuem Konzept in Las Vegas: Statt Produktkategorien rücken Anwendungen in den Fokus, aufgeteilt in „Work“ und „Play“. Die Registrierung ist jetzt eröffnet.
Nach der Orlando-Ausgabe 2025 findet die Infocomm 2026 wieder in Las Vegas statt. (Foto: AVIXA)
Nach der Orlando-Ausgabe 2025 findet die Infocomm 2026 wieder in Las Vegas statt. (Foto: AVIXA)

Infocomm, die nordamerikanische Schwester der ISE, öffnet die Registrierung für 2026. Die Messe kehrt Mitte Juni in das Las Vegas Convention Center zurück – mit einem Konzept, das Anwendungen und konkrete Einsatzszenarien stärker in den Mittelpunkt stellt als in früheren Jahren.

Die jährlich stattfindende Event wird von Avixa organisiert und läuft vom 13. bis 19. Juni, die Ausstellung ist vom 17. bis 19. Juni geöffnet. Erwartet werden mehr als 750 Aussteller. Das Spektrum reicht von Konferenz- und Kollaborationslösungen über Digital Signage, Broadcast-AV und Enterprise-IT bis hin zu Bildungsumgebungen und Live-Produktionen. Wie in den vergangenen Jahren wird Künstliche Intelligenz als übergreifendes Thema verstanden – nicht als eigene Produktkategorie.

Infocomm 2026 (Foto: AVIXA)
Infocomm 2026 (Foto: AVIXA)

Neue Struktur nach Anwendungsbereichen

Die auffälligste Neuerung 2026 ist die Neustrukturierung der Ausstellungsfläche entlang zweier Leitthemen: „Work“ und „Play“. Ziel ist es, AV-Technik im Anwendungskontext zu zeigen – statt sie klassisch nach Produktgruppen zu ordnen.

Die Central Hall steht für den Bereich „Work“. Im Fokus stehen hier Lösungen für moderne Arbeitsplätze, Leitstände, Lernumgebungen, Digital Signage und IT-zentrierte Systeme. Avixa plant mehrere kuratierte Sonderflächen („Activation Hubs“), darunter ein gemeinsam mit Partnern entwickeltes Smart-Workplace-Konzept sowie eine Retail-Zone, die vernetzte Store-Konzepte praxisnah demonstrieren soll.

In der North Hall dreht sich alles um „Play“ – also um professionelle Audiotechnik, Licht, Bühne, Broadcast und Event-Technologien. Mit „The Pitch“ ist eine Live-Produktionsfläche vorgesehen, die Workflows aus Sport- und Entertainment-Umgebungen zeigen soll. Zudem kehrt das Avixa TV Studio zurück und demonstriert direkt auf der Messefläche typische Broadcast-Setups für Unternehmens- und Medienanwendungen.

Weiterbildung mit stärkerem Fokus auf AI und Praxis

Das Konferenzprogramm über die gesamte Woche hinweg setzt den eingeschlagenen Kurs fort: praxisnahes, rollenbasiertes Lernen für Technikverantwortliche, Integratoren, Planer und Ingenieure. Das vollständige Programm steht noch aus, doch Avixa kündigt eine Mischung aus Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Sessions an.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem AI-Anwendungen in AV-Projekten, Barrierefreiheit im AV-Design, grundlegende technische Kompetenzen wie Netzwerke und Monitoring sowie Fallstudien aus realen Installationen. Wie in den Vorjahren finden viele Formate nicht nur in Konferenzräumen statt, sondern auch auf Bühnen und in Studio-Settings direkt auf der Ausstellungsfläche.

Exkursionen zu realen Installationen – mit Station in Las Vegas

Auch die sogenannten Integrated Experience Tours werden fortgesetzt. Dabei besuchen Teilnehmer reale AV-Installationen außerhalb des Messegeländes. Eine bestätigte Station ist die University of Nevada, Las Vegas.

Eine Tour führt zu Dreamscape Learn, einer immersiven Lernumgebung auf VR-Basis, die klassische Unterrichtssituationen mit frei begehbaren virtuellen Erlebnissen kombiniert. Eine weitere Station ist die medizinische Fakultät der Universität. Dort stehen unter anderem Simulationsräume, virtuelle Anatomielabore sowie eine umfangreiche AV-Infrastruktur mit Hunderten von Endpunkten auf dem Programm. Weitere Touren sollen näher am Veranstaltungstermin angekündigt werden.

Modernisierung des Veranstaltungsortes

Auch infrastrukturell wird weiter investiert. Die Organisatoren verweisen auf laufende Modernisierungen im Convention Center, insbesondere in der Central Hall. Verbesserte Wegeführung und optimierte Beleuchtung sollen die Orientierung erleichtern und den Messebesuch angenehmer machen.

Wie bei vielen großen Branchenmessen wird sich zeigen, ob die thematische Neuausrichtung tatsächlich zu einer besseren Übersicht für Besucher mit begrenzter Zeit führt. Gelingt das, könnte die Infocomm 2026 deutlicher als bisher zeigen, wie sich ProAV vom reinen Produktangebot hin zu integrierten Anwendungsszenarien über IT-, Medien- und physische Umgebungen hinweg entwickelt.

Jenn Heinold, die 2025 als neue Show Director der Infocomm startete, verrät mehr über die geplanten Änderungen in diesem Video-Interview mit invidis:

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