Laut dem neuesten E-Book von Omdia mit dem Titel „Building resilience amid a world of geopolitical and supply chain disruption“ überarbeiten Display-Hersteller ihre Lieferketten und Beschaffungsstrategien, da geopolitische Spannungen und Handelsbeschränkungen die globale Technologielandschaft weiterhin neu gestalten.
Dem Bericht zufolge entfernt sich die Branche von einer starken Abhängigkeit von der Fertigung in einem einzigen Land, insbesondere in China, hin zu diversifizierteren Produktionsstandorten, darunter Südostasien, Indien und Mexiko. Diese Verlagerung zielt darauf ab, das Risiko von Zöllen, Exportkontrollen und regionalen Störungen zu verringern.
Resilienz stärken
Gleichzeitig legen Unternehmen größeren Wert auf die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette als auf reine Kosteneffizienz. Dazu gehören der Aufbau von Redundanzen bei der Beschaffung von Komponenten, die Aufstockung von Sicherheitsbeständen für kritische Teile sowie engere Partnerschaften mit Lieferanten, um die Transparenz und Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
Omdia stellt zudem fest, dass die Regierungspolitik eine größere Rolle bei der Gestaltung des Display-Marktes spielt, wobei Anreize und Lokalisierungsbemühungen Einfluss darauf haben, wo Unternehmen in Fertigung und Montage investieren.
Das Ergebnis ist ein stärker regionalisiertes und weniger zentralisiertes Lieferkettenmodell, das zwar die Kosten erhöhen mag, aber als notwendig angesehen wird, um Stabilität und Kontinuität in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld zu gewährleisten.

